Ausgabe 
22.3.1916 Erstes Blatt
Seite
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Im Kampfe fürs Vaterland fiel am 15. März nach treuer Pflichterfüllung seit Beginn des Krieges im Alter von 25 Jahren unser lieber, guter Sohn, Bruder und Schwager

Otto Möller

Leutnant und Adjutant im Garde-Fussartillerie-Regt. Nr. 2 (vorher im Fussarti!lerie-Regt. 3)

Ritter des Eisernen Kreuzes und Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille.

In tiefer Trauer:

Prof. Heinrich Müller, Oberlehrer i. R. Lina Müller, geb. Liehr Emsny Hechler, geb. Müller Hedwig Müller Georg Hechler, Oberlehrer.

Giessen (Liebigstrasse 62), Neubrandenburg, den 20. März 1916.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. Marz, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen.

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Am 15. März 1016 starb den Heldentod der

Leutnant Adjutant des II. Bataillons

2. Gartie-FussarttilienQ »Begiments

Herr Otto Müller

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferfeeitsmedaille.

Offiziere und Mannschatten betrauern tief den Verlust diesQs tapferen, pflichttreuen Offiziers und allbeliebten Kameraden.

Sein Andenken wird im Bataillon stets hoch in Ehren gehalten werden.

Matsehke,

Hauptmaon und Bataillons-Kommandeur im 2. Garde-Fussartillerie-Regiment. 0&479

Nach 19 monatlicher treuer Pflichterfüllung starb am 1. März im Feldlazarett infolge seiner schweren Verwundung unser innigstgeliebter, treuer Sohn und Bruder

Fritz Preiß

Gefreiter der Res. im Res.-Inf.-Regt. Br. 53, 5. Korap. Ritter des Eisernen Kreuzes den Heldentod für sein Vaterland.

In stillem Schmerz:

Familie Friedr. Preiß, Zugführer.

Gießen (Biegdpfad 24), den 22. März 1916. * 238fi

Die Liebe, die hört niemals auf,

Die reicht auch über das Grab hinaus,

Wenn alles Irdische vergeht,

Die Liebe, die allein besteht,

So schlaf denn wohl, geliebtes Kind,

In Liebe wir vereinet sind.

Auf Feindesboden 19 Monat, schwer und müde,

Sank hin dein Haupt zur letzten Ruh,

Fürs Vaterland gabst du dein Leben,

Schlaf wohl mein lieber treuer Bräutigam du.

Warst noch so jung, starbst viel zu früh,

Wer dich gekannt, vergißt dich nie.

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote, wecken,

So würde dich Geliebter mein nicht fremde Erde decken, Doch liegt es in des Höchsten Pjlan,

.Was Gott tut, das ist wohlgetan!

In tiefberührtem Schmerz erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 6. März unser herzensgute^ lieber Sohn, mein heißgeliebter, unvergeßlicher Bräutigam, lieber Bruder, Schwager und Neffe

Heinrich Krämer

Jäger im Renerve-.Täger-Batalllon Nr. 11, 2. Kompagnie

im Alter von 29 Jahren, infolge eines Kopfschusses beim Sturm­angriff, den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat.

In tiefer Trauer:

Familie Krämer Hari© RUhl als Braut Familie üeHNersdimhU Familie Kühl Familie Neeb

Familie Alhach nebst allen Angehörigen.

Hattenrod, Münzenberg, den 21. März 1916.

Wiedersehn war seine Hoffnung!

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Tieferschüttert erhielt ich die schmerzliche Nachricht, dass mein innigstgeliebter, herzensguter Bräutigam, unser braver Schwiegersohn und Schwager

Lehramtsreferendar Hugo Lehmann

Unteroffizier im Füsilier-Regiment Nr. 80, Feld-Wlaschinengewehr-Zug 93

am 9. März im Kampfe fürs Vaterland gefallen ist.

Giessen (Ludwigstrasse 26), 21. März 1916.

In tiefem Schmerz:

Emray Kempf Frau larg. Eempt Ww, Marie Kempf Beinr. Kemp!

Familie Alb. Merlan.

Beileidsbesuche dankend abgefeimt.

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Todes-Anzeige.

Nach kurzem, schwerem Leiden, infolge eines Sturzes vom Pferde, starb am Sonntag abend 8 / 4 7 Uhr sanft und gottergeben mein innigst­geliebter Sohn, unser lieber, guter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, dar

Kanonier im Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25

August Bäeker

staatl. gepr. Apotheker

im Alter von 28 Jahren.

In tiefer Trauer:

Familie Chr. Kieker Familie Dr. Mächens Familie Rechtsanwalt Geissner.

Giessen, Braunschweig, Darmstadt, den 22. März 1916.

Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt, das Seelen amt Donnerstag, vormittags 7 Uhr, in der Pfarrkirche zu Giessen. 2m

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lieferschüttert erhielt ich die traurige Nachricht, dass am 2). Februar 1916 mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seiner drei Kinder, mein lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Peter Schneider

Wehrioann im Infanterie-Regiment 116, 6. Kompagnie

im beinahe vollendeten 31. Lebensjahre den Heldentod fürs Vater­land gestorben ist.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Frau Elise Schneider, geb. Appel Liebst Kinder

Jos. Schneider, z. Zt. im Felde, und Familie.

Giessen (Brandgasse 4), Marburg, den 22. März 1916. 08484

AM-Theater

Freitag, 24. März 1916, abends 8 Ubr.

15. Freitag-Abonn.-Vorstellg. Gewöhn!. Preise lermätzigt)

:

Der Fremde

Ein Schelmensviel in einem Auszug von Fritz Lienhardt. ^ Hierauf:

Fritzcherr.

Drama in einem Akt von, Hermann Sudermann.

Zum Schluß:

Hodenlos.

Eine Lügonkomüdie in einem Akt von Jakob Wassermann. Ende 10'/. Ubr. [2284c Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bet allen Boräellungen langer bei ] ^olfdüoritcUimacitiaufLuaö I ö. Sperrsitz nur halbe Preise.