Nr. V)
Ter Sietzener Anzeiger
erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Hieh«irer§aml!lenblä11er; zweimal wöchentl.Nreir- dlattjür-en Ureis Siehen (Dienstag und Freilag): zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schriltlcitung 112 Verlag,Geschäitsstellebl Adresse iür Dradtnach- richten: Anzeiger Sicszen. Annahme von Anzeigen iür die Tagesiumimer bis zum Abend vorher.
Erstes Blatt
|66. Jahrgang
Domerrlag, 1(5. Januar M6
General-Anzeiger für ® essen
BeruqSvrris. monatl. 85 Pf., Vierteljahr!. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Ps.: durch diePost Mk.2.30 Vierteljahr!. ausschl. Vestellq. Zeilenpreis: lokal 15Pft ausw. 20 Pf. — Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwottlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz: für den Anzeigenteil: H.
Rotationsdnlck und Verlag der Brühl'schen Uaiv.-Vuch- und StemdruSerei B. Lange. 5chrift!ei>«nz. Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7. B°ck,!«mtt>ch„,Gichen.
vie Besetzung der Insel Korfu durch die Entente. Beilegung der deutschen Meinungsverschiedenheiten mit Amerika.
wnpn foif*•nfhiimtion bet rtrtfd feinen 25ibcrft<m
(»TS.) Trohes Hauptquartier. 12.Januar. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Nordöstlich von L e M e s n i l in ver Champagne griffen tzic Franzosen unsere Steilung in einer Breite von etwa 100« Metern an. Der Angriff zerschellt e. Der Feind suchte eiligst unter unserem wirksamen Feuer in dre Graben zurückzugelangen. Eine Wiederholung des Angriffes wurde durch unser Artillericfcuer verhindert.
der südlichen Umwallung von Lille flog gestern früh das in einer Kasematte untergcbrachtc Munitionslager eines Pionierparkes in die Luft. Die angrenzenden Straßen wurden natürlich in sehr erheblichem Umfange m Mitlelden- schaft gezogen. DieNäumungsarbciten haben bis gestern abend lur Bergung von s i e b z i g T o t c» und v > c r z i g s ch w e r verletztenEinwohnern geführt. Die Einwohnerschaft der Stadt glaubt das Unglück ans einen englischen Anschlag zurückführen zu müssen. Die für einige Zeit auv der Nahe des Bahnhofes Soissons entfernten Rote-Krcuz-Flaggen wurden gestern bei unserer erneuten Beschießung der Bahnanlagen wieder gehiht.
Ocstlicher Kriegsschauplatz.
Bei Denen seid (südwestlich von Zllurt) brach ein russischer Angriff verlustreich vor unserer Stellung zmam men. Nördlich von Kosciuchnowka warf ein Streif kommando russische Vortruppcn aus ihre Hailptstellung
Balkan-Kriegsschauplatz.
NichtsNeues. Oberste Heeresleitung
klommen gegenüber Deutschland in der Wasfenlie ferunAs- frage vertreten und aus die Notwendigkeit Hinweisen, der anmaß eßden englisches Kriegsführung zur See kräftiger als bisher zu begegnen. Gin abschließendes Urteil über die neuen Methoden kann man vorläufig nicht abgeben. Es gereicht uns aber zur Genugtuung, baß neue scharfe Konflikte, die das deutsche Volk nicht wünscht, vermieden worden sind.
Noch haben wir keine Gewißheit über das Schicksal der aus Saloniki fortgeführten Konsuln, noch hat Griechenland auf seinen Protest keinerlei ausreichende Antwort erhalten, und schon schreiten die Engländer und Franzosen zu einer neuen Verletzung der griechischen Neutralität. Französische Soldaten landeten auf der Insel Korfu^angebüch, um für das geschlagene serbische Heer eine Unterkunftsstatte zu bereiten. In einer gemeinsamen Note, die in Athen überreicht wurde, erklären die Ententemächte, diesen Schritt ans Gründen der Menschlichkeit zu unternehmen, um die serbischen Soldaten vor Hungersnot zu schützen. ,,Jst Mitleid Süttde?", so entschuldigen das heuchlerische England und das willkürliche, von Rechtsbedenken nicht angekränkelte Frankreich ihren neuesten Schritt, der wieder einer Verhöhnung des neutralen Staates gleichkommt. .Den Grundlagen wahrer Neutralität würde es entsprechen, wenn die ge- schiaqeuen serbischen Soldaten in Ermangelung ernes anderen Ausweges den Weg in die Gefangenschaft antreten wurden, und Griechenland müßte die auf Korso erntreswn- den Hungerleider konsequenterweise entwaffnen und fest- halben. Wir zweifeln nicht daran, daß Deutschland imd seine Verbündeten in diesem Sinne in Athen vorstellig werden, aber wir fürchten sehr, daß Griechenland auch diesmal wieder sich dem Zwang beugen und seinen ziwringi- lichen Freunden, die ihm die Serben als seine „Bundes genossen" aufdrängen, nichts weiter sagen wird alv den lstlslosen Gretchenseufzer: „Ich had für Euch ^ ^l getan daß mir zu tun fast nichts mehr ubng bleibt. Wie lange die griechische Unentschlossenheit noch^ dauern wird, noch dauern kann, das ist auch heute noch die Frage. Es scheint, ab habe der englische Kriegsrat entgegen anders lautenden Nachrichten beschlossen, doch den Widerstand in Saloniki QC$en die Unternehmungen der Zentralmächte und Bulgarien- sort- zusetzen, denn es sind Meldungen verbreitet worden über neue Landungen, und ans französischer Quelle Hort man, daß die Waffen in Gallipoli nur niedergelegt worden seien, um desto energischer den Sieg auf einem anderen Kriegsschauplatz zu verfolgen. Da die französisck)en Zeitungen, die a vom scher sich für den Balkankrieg äingesetzt haben, sieges- gewiß verkünden, jetzt werde der Feind s^er getroffen werden, kann es sich bloß um Saloniki handeln. Dort steht Sarrail und möchte Großtaten verrichten, denn er und seine Landsleute sind sich im stillen wohl klar darüber, daß die Verhaftung wehrloser neutraler Personen bisher noch kein Heldenstück gewesen ist. Wir vermnten, daß die deutschen, österreichischen und bulgarischen Truppen nicht mehr viel tun oder lassen werden, um die Ungeduld! der Franzosen noch länger auf die Probe zu stellen . . .
Verschiedene Meldungen und Pressestinimen belehren uns heute darüber, daß eine vollständige Emigung mit Ame rika in Sachen des Unterseebootkrieges bevorsteht. Wir wissen nicht die Einzelheiten der Zugeständnisse die rm Emver nehmen mit Oesterreich-Ungarn Herrn Wilson gemackit woi den sind dürfen aber aus den amerikanischen Pressestimmen, die uns vorliegen und eine schärfere Auseinandersetzung mit England ankündigen, folgern, daß unsere Zugeständnisse an Bedingungen und Gegenleistungen gebunden smd, denen in Washington zugestinrmt worden ist Deutschland hatte bekanntlich schon vor längerer Zeit sich zum Einlenken gegenüber dem hartnäckigen Standpunkte Wilsons bereit gefunden, und es scheint, als wäre letzt aus Anlaß der neuen österreichisch-amerikanischen Auseinandersetzung noch mals eine vollständige Klärung und ^lch^s^ch^^ng ungebahnten Einverständnisses angestrebt worden. Wir sehen in den amerikanischen Pressestimmen einen Umschwung, und, was noch wichtiger ist, im ©enat zu Washrnmeldeten sich in zunehmender Weise Stimmen, die ern Entgegen-
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Januar 1916.
N u f s i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz.
Das Schlachtfeld an der bessarabischen Grenze bildete auch gestern wieder den Schauplatz erbitterter K ä m p f e. Kurz nach Mittag begann der Feind unsere Stellungen mit Artilleriefeucr zu überschütten. Drer Stunden später setzte er den ersten Jnfanterrcangrisf an. Fvns- mal hintereinander und um 10 Uhr abends ein sechstes Mal versuchten seine tiefgeglitderten Angrissskolonnen in unsere Linien einzubrechen. Immer war e s v e r g e b e n s. Unterstützt von der trefflich wirkenden Artillerie, schlugen die tapferen Verteidiger alle Angriffe ab. Der Rückzug des Gegners wurde mitunter zur regellosen Flucht, seine Verluste sind groß. Vor einem Vataillonsabschnitt lagen 800 tote Russen. Das nordmährische Infanterie-Negi- ment Nr. 93 und die Honved-Regimenter Nr. 30 und 307 haben sich besonders hervorgetan.
Sonst im Nordosten stellenweise Geplänkel.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die Lage ist unverändert. v _ .
In den Abschnitten von Riva. Flitsch und Tolmein, sowie vor dem Görzcr Brückenkopf war die A r t r l lerie- tätigkcit stellenweise wieder lebhafter. Vor dem Dudtcu des Tolmeiner Brückenkopfes wurde ein feindlicher Angnssv- versuch abqewiesen. , f , .. ...
Im Görzischen belegten unsere Flieger italienische Lager mit Bomben.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unsere Offensive gegen die Montenegriner schreitet erfolgreich vorwärts.
Eine Kolonne hat unter Kämpfen die Hohen westlich und nordwestlich von B u d u a. eine andere den 1560 Meter hohen Babjak südwestlich von Cetinje genommen. Die über den Lovcen vordringenden k. und k. Truppen trreben den Feind über Njegusi zurück. Auch die östlich von Orahowac ien- eits der Grenze emporragenden Höhen sind in unserem Besitz.
Die gegen G r a h o v o entsandten Streitkräfte haben sich nach siebzigstündigem Kämpfen der Felshöhen südöstlich und nordwestlich von-diesem Orte bemächtigt.
Die Zahl der nach gestriger Meldung an der monte negrinischen Südwestgrenze erbeuteten Geschütze erhöhte sich auf 42.
Im Nordostwinkel Montenegros wurden nun auch die Höhen südlich von Berane erstürmt. Oesterreichisch-unga- rische Abteilungen vertrieben im Verein mit Albanern die Reste serbischer Truppenverbände aus Dugain westlich von Jp-k
' Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Fcldmarschallcutnant,
Ercignisse zur See.
Am 11. nachmittags hat ein Geschwader von «eeflug- zeugcn in R i m i n i die Munitions- und die^chwcfelfabrik, Bahnhuf und Abwehr-Batterie mit verheerendem Erfolg mit Bomben belegt. Trotz des heftigen Feuers mehrerer Abwehrgeschütze sind alle Flugzeuge unbeschädigt zuruckgekehrt
Flottenkommando
* ^ *
gegen die Okkupation der Insel keinen Widerstand zu leisten. Die Abteilung hißte die französische Fahne, besetzte baf Achilleion und die Tele g raph enstation und nahm von der Kaserne Beschlag. Französische Polizisten, die ans Marseille in Korfu eingetroffen sind, entwickeln in der Stadt eine lebhafte Tätigkeit.
Rom, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die Agenera Stefani meldet aus Korfu: Um die Ankunft serbischer Truppen auf der Insel vvrznbereiten, hat ein sranzö. j i s ch e s Kriegsschiff vormittags eine Abteilung Trup^ pen gelmidet.
Zur Räumung von Gallipoli.
Konftantinvpel, 11. Jan. Der Vizepräsident der Kammer, Hussein Dscbahid, schreibt im „Tanin" einen Artikel mit der spöttischen Ueberschrift: „Komnien Sie tmeder. meine Herren!" In vem Artikel heißt es: Sie fliehen und lassen Kanonen, Gewehre, Dtunition und Lebensmittel zurück. Sie fliehen in Gruppen, Engländer und Franzosen mit Wilden und Halbwilden, Farbigen und Nichtsarbigen, die sie aus allen vier Ecken der Welt zusammengeklaubt haben. Sie fliehen unter Zurücklassung ihrer unterirdischen Lager, ihrer gepanzerten Schützengräben, ihrer Bomben und Torpedos und führen ihre Regimenter mit Os- izieren, ihre Flugzeuge und Dreadnaughts fort. Ferner wird hervorgehoben, das; von den Dardanellen nicht bloß die Heere Englands und Frankreichs flüchteten, mit ihnen gehe eine ganze Geschichtsperiode dahin. Eine neue siegreiche Türkei beginne siel), zu erheben und mächtig an den Pforten Asiens Stet-
Eine weitere Vcrletzuug der griechischen Neutralität.
Athen, 12 Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Ageuce Havas Die Gesandten der Alliierten überreichten gestern der grieckstsäm: Regierung die folgende Note: Die Regierungen haben ihre Vertreter in Athen beauftragt, der gnoctn scheu Regierung auseinanderzusetzen, daß sie es für eme unab weisbare Pflicht der Menschlichkeit hielten, so bakd wie möglich einen Teil der serbischen Armee auf einen der albanr scheu Küste benachbarten Punkt hmüberzuschasfen, wo er sich jetzt besindet, um diese hervorragenden Golbatcu vor H u u ge Tönet zu bewahren. Nach einer Prüfung der Becnng ungen des Transports erkannten die alliierten Regie rungen, daß nur die Insel Korfu dre notwendigen Möglichkeiten im 52 inblick auf die Sicherheit, der serbischen Trup pen, die Sckmclliqkeit des Transportes sonne die Bequemllchkett der Verpstegimg biete. Sie war der .lnsicht, daß GrieclKmland sicli nicht der Uebersiedelung der Serben, seiner Vcrbnndeten, widersetzen werde, die nur kurze Zett auf der Insel, bleiben würden, wo die Mvölkerimg sie srck-erlich mit der gebilhrendcn Teilnahme aufnchmen werde. Es ltandele nch um keine Art von BeseNuna da der griechischen Regierung m dieser Hinsicht alle Garantteu gegeben worden seien, sowohl betr Korfus, tvi.e der an deren Teile der grieckMi-en Derriwrieii, deren sich die engliwuen und französischen Truppen zeitweilig seit Begnm des gegenwarttgen Krieges hätten bedienen müssen.
Die Franzosen auf Korsu.
Athen, 12. Jän. (WTB. Nichtamtlich.) Das Wiener K K Telegraphen und Korrespondelrzbureau meldet: Eine französische T r u pp e n ab t e ilu n a landete ans Korsu, deren Beschlshaber den Präfekten aus forderte.
lung zu nehmen. Diese neue Periode werde den Einfluß Englands mif die bedrüaien türkischen Länder endgiiltig versinken sehen. Jetzt höre man in diesen verdammten und elenden Winkeln Asiens an Stelle von Klagen über ihr Unglück den hellen Jubel deZ Glückes. Duvck) die Opfer der türkischen Armee sei der Grund zur Selbständigkeit Asiens gelegt. Daher begleiteten die Osn vanQi und mit ihnen ganz Asien die farbigen und nichtsarbigen H eere Englands und Frankreichs in dem Augenblicke, >vo sie unter dem Fußtritt der Osmanen sich von den Dardanellen davonmachten,
mit Ho'hngeschrei. _
Kon staut in opel, 12. Jan. (WTB. Nichttmttlich.) Die Kammer und der Senat nahmen gestern das Gesetz bettef- end eine Verlängerrmg des Moratoriums bis zu dem 31.Dezember au. Das neue Moratorium verpflichtet die Schuldner, nt drei Raten die 15 Prozent Fälligkeiten, abzutragen.
Das amtliche Verzeichnis über"' die bei Sedd-ul-B ahr gemachte Beute ist noch nicht bekannt gegeben worden, drxb bezeichnen sichere Privatnachrichten sie überaus reich. Ganze Der^e von Säcken mit Mehl Und Kartoffeln fielen den Siegern in die Hände. Die Schuppen waren voll Sttefel, Schuhe und Unisormen. Außerdem sind eine Anzahl Automobil-Ambiüanzen, Motorräder, Bombenwerfer, Geniewerkzeuge, eingerichtete Operationswagen unb 1 1000 Pferde und Maulesel, von denen einige hundert vom rzernde vergiftet wurden, erbeutet worden. .Zahlreiche Arbeiterscharen sind ununterbrochen mit der Beerdigung von Leichen beschästtgt. Die Trainkolvnnen sammeln die Bertte ein. Der Verbindungsweg bet Kevesdere trug eine Tafel mit der Inschrift „Konstmittnovelev Sttaße", eine traurige Ironie, angesichts des lläglichen Ausganges des Dardaitellenunternehmens._
onstantinopel, 12. Jan. (MTB. Nichtamtlich.) > 5 M Senat gab Enver Pascha über die Räunnmg der Dardanellen die gleiche Erllärung ab, wie in der Kauimer. Das Haus beschloß, an den Sultan eine Abordnung zu entsenden, um ihn zu dem Siege zu beglückwünschen und auch der fünften Armee semr Glückwünsche zu übermitteln. Sodann wurde ein Anttag angenommen, in dem der Regierrmg vorgeschlagen wird, den 9. Januar zu einem Nationalfeiertag zu erklären, eine Erinnerungsmedaille zu stiften, die allen am Kriege teunehmeiiden Militärpersonen und den Kiliderir der Gefallenen gewidmet werden soll, sowie in den Dardanellen ein Denffnal zu errichtm, vor dem jedes Schiff der türkischen Kriegsmarine bei der Dnrchfahtt ern* Ehrenbezeugung leisten soll.
v. Falkenhayn an Enver Pascha. Konstcrntin-opel, 12. Jan. (WTB. Nichtamtliche) Der Chef des deutschen Generalstabs v. Falkenhayn hat an den Kriegsminister, Vizegeneralissiinus EnverPascha ein Telegramm gerichtet, in dem er den Kriegsminister tr den wärmsten Worten beglückwünscht und den Wunsch ansspricht, daß die türkische Armee weiter vvn Sieg zu schreite Enver Pascha erwiderte mit einem Danktele- aranim, in dem er die Tapferkett der osmanischen Armee preist und die deutsche Armee sowie den Generalstabsches zu denr errungenen Siege beglückwünscht. — Dem Kriegsminister kommen fortgesetzt von allen Setten Glückwunschtelegramme zu. Aus allen Pwvinzstädten treffen Meldungen ein, die über begeisterte Freudenkmidgebwngen berichten.
Glückwünsche Kaiser Wilhelms.
K v n st a n t i n o p e l, 12. Jan. (Zeus. Frkst.) K a i s e r Wilhelm richtete air E n v e r Pn s ch a anläßlich der San- beruug der Halbinsel Gallipoli ein warmes Gluckwnnscv- telegrarnnl, worin er die für alle Zetten deimvnrdijgen Leistnngen der osmanischen Armee hervorhebt. Der Kager verlieh Enver Pasck>a ilnd dem Ob er ko mm andrereichen der D!avdanellenarmee Li man v. Sa nd e r s das i ch en» laub zum Pvur le mörite. (Frks. Ztg.)
Tie französische Presse über die Räumung
GattipoliS.
Bern 1^ Jan (WTB. Nichtamtlich.) Die Räumung Gal l i pvl i s wird vvn der P a r i se r P res sc im allgemeinen als eine aus Notwendigkeit geborene strateagche - ^apnabme an- efelK'n Der Temp s" erwähnt, daß Kltchencrs Besuch im ricnt mit den'letzten Entschlüssen zusammending and streift nn Rückblick nochmals die Hoffnung der (gntente,. öulflaric« ..unb Griechenland zum Anschluß zu bewegen Den Feurd auf Gallig ui schlagen verzichten, d'we chu anderswo sicher treffen. In diesem Kriege loürden nicht isolierte Begebenheiten zählen seien allein in der Hinsicht aus den Kidcrfvlg zu dcrvetten.
8
Ist
su


