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Nr. 8
Der Sietzener Anzeiger
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Erstes Blatt
M. Jahrgang
Dienstag, st. Januar $9(6
Bezugspreis: monatl. 85 Vs., viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch diePostMk.2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausw. 20 Pf. — Haupt- schriflleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich m Gießen.
(Amtlich^d-^ ® rö &Hauptquartier, 10.Januar.
Westlicher Kriegsschauplatz.
uonM affiges in Der Gegend des Ge- ^Champagne führten Angriffe unserer .^k g n ahm e d e r f e i n d l i ch e ll B eo b a ch- kllen und Grüben in einer Ausdehnung von mehreren hundert Metern; vierhundertdreiünd-
unter ihnen sieben Offiziere, !}* n .asch rnengewehre, ein großer und sieben ^ c Mlnenwerfer fielen in unsere Hand. Ein fran- zofrscher Gegenangriff östlich des Gehöftes scheiterte.
deutsches F l u g z e u g g e s ch w a d e r griff die -femdtrchen Etappeneurrlchtungen Furnes an.
O e ft l i ch e r Kriegsschauplatz.
Die Lage ist im allgemeinen unverändert.
^ derestiany wurde der Vorstoß einer stärkeren russischen Abteilung abgeschlagen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Ober ft e Heeresleitung.
Iben. Tic Arbeiterklasse unseres Landes muß wissen, was i bet anderen Völkern vorgeht. Sie muß die Gefühle derer ken- nen, welche das gleiche Blut und die gleichen Tränen vergießen, never die 'Anstrengamgen mrd .Handlungen der übrigen Arbeiiec- rlasien unterrichtet, wird unsere Arbeiterklasse nicht mehr sich vereinzelt, irregeführt und vom Wiege abgedrängt sehen durch die L a L* r 7 e l r € ^ 0 n c r Tl it rchhaltepolit bk. Zn diesem Zwecke haben wrr ein „internationales Aktionskomitee" gegründet, ^.lieser Ausschuß wird ans der Grntudlage einer ernsthaften Organisa- tton arbeiten, die ihre Ziele selber besnninrt und sich selber verwaltet. Hsdem Mitglied wird eine Karte ansgestellt und es wird gehaltert ^ , au i ^ :r Karte verzeichneteir Monatsbntrag zu entrichten, gleichgültig, ob das Mitglied gewerkschaftlich organisiert ist oder der sozialistischen Partei angehört. Der Beitrag beträgt 5)0 Centimes pro Monat mit dem gleichen Recht der Zugehörigkeit. Der Anschuß hat unter anderem beschlossen, Zustimnrnngserkiärunget; «nm Cinzelpeigorien oder Gruppen und Organisationen entgegenzn- nehmen.
Das Aktionskomitee >vill, soweit die Zensur es gestattet, Broschüren veröffentlichen und Aufklärung verbreiten.
sozialdem okt'atische Parteiausschluß!, der sich n t^er Bezirks- und Landesvorstände zusam-
Was der ,
«us Vertretern -- 0 . 7.7 WM
mensetzt, gegen die Opposition der Zwanzig! und gegen den .„Vorwärts" beschlossen hat, verdient einige Ausmerksam- !?eit, wenn es uns auch fern liegen soll, die Beden tun,g dieser Vorgänge aufzubauscheit. Es ist zu begrüßen, daß vor Qllem dem Ausland die Angen geöffnet worden sind 'über die Bedeutnngslosigkeit dieser Partei eigenbrödler, die, wie es scheint, nun einmal ohne Hader, Zank und Streit rricht leben können. Wenn man den Weltanschauungen wird Klassenersahrungen ihr Recht lassen soll, so sind doch die Umstände, unter denen das bisherige sozialdemokratische Zentralorgan" und der einstige Parteivorsitzende Hanse ■m der Opposition gegen den sozialdemokratischen Partei- 1 Vorstand verharren, ganz besonders widrig und herausfordernd. Die sozialdemokratische Partei hat, in seltener .Uebereinsttmmung mit den bürgerlichen Gruppen, den Blick ^anfs Ganze, aufs Vaterland, ans die Notwendigkeiten ge- ,sichtet, die dessen Bestand an gehen, und damit wurden in jedem Deutschen Gefühle tiefer Befriedigung geweckt, denn Ls wirkte immerhin wie eine Offenbarung, daß vor dem äußeren Feinde in der Abwehr aller Gefahren die deutschen Volksgenossen in voller Einigkeit dastehen. Dias war vom Auslande nicht erwartet worden, und das war auch für viele innerhalb der deutschen Grenzen einigermaßen überraschend gekommen. Man konnte sich denken, daß im Schoße der sozialdemokratischen Parteiführung um die neue Taktik gestritten und geeifert wurde, denn ihre bisherigen Grundsätze! und Ziele gehörten einer anderen Welt an als dieser rauhen Kriegserfahrung. Man hätte aber erwarten dürfen, daß nach der Entscheidung der Mehrheit die Widerspruchsgeister im Gefühle einiger Verantwortung gegenüber der eigenen Partei, aber Mich der großen Volksgemeinschaft, in der sie leben, die Waffen des Kampfes im Innern ans der Hand legen würden. Aber diesen .Herren vom „Vorwärts" ist jede Art von Bescheidenheit rneilenfern. Sic fühlen sich als die obersten Richter von Menschheit und Weltgeschichte; was sie nicht münzen, das hat für sie keine Gültigkeit. Und so ist es denn auch keine besondere Überraschung, daß auch nach dem mttgeteilten Votum des Parteiausschusses der Kamp's weiter geführt wird. Ein Satyrspiel eigentümlichster Art fuhrt vor allen! der Genosse Haase auf, der den Erklärung^ des Partcivorstandes die achtungswidrigsten Glossen gegenuberstellt, und er hat sich die beneidenswerte Aufgabe Angelegt, in dieser WeltkriegSzeit, wo die Einzelperjönlich- keck sonst vielfach zurücktreten muß, alle Welt wissen zu lassen, was Haase ist. Es scheint aber, als ob fortan die Rebellion dieser Häupter der Opposition nicht mehr viel Aussehen machen könne. Der Parteiausschluß hat den „Vorwärts" seiner Eigenschaft als „Zentralorgan" auch formell entkleidet, und dessen spaltenlange Protestartikel, von denen wir in der vorliegenden Ausgabe eine kleine Probe wiedergeben, wird daran nichts ändern. Bei der Unmöglichkeit, in dieser ernsten Zeit einen sozialdemokratischen Parteitag einzuberufen, wird jeder mit gesundem Gefühl begabte Parteigenosse mit sich selbst ab stimmen und von den anmaßenden Eigenbrödlern abrücken. Uebtigens besteht auch in Frankreich ein bedeutungsloses Grüppchen von Protestlern, das jedoch noch eher Daseinsberechtigung hat als die Gruppe .Haase, denn es ist bekannt, daß die Mehrheit der französischen Sozialisten sich mit dem Ziele der „Zerschmetterung" Deutschlands und der Wiedererober mrg Elsaß -Lothringens trägt. So hat sich in Frankreich ein „internationales Aktionskomitee" gebildet, das mit folgendem Aufruf in die Oeffentlichkeit gegangen ist:
^^nossen! S-eit lauget: Monaten konnte der Arbeiterklasse keine Wahrheit mehr gesagt werden. Im Widerspruch mit berrt! Geist der Gerechtigkeit und der Freiheit übt eine unerbittliche Zensur ihre amtliche Diktatur aus; die Furcht und Bestechlichkeit haberr der Presse eine noch unbarmherzigere Privatzensur geschaffen. Und doch sind wir bei einein Zeitlauf angeko mm e n, <00 eH notwendig ist, daß die Wahrheiten gesagt wer-
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautdartt 10. Januar 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
Auch gestern fanden in Ostgalizien und an der Grenze der Bukowina keine größeren Kümpfe statt. Nur bei Toporoutz wurde abends ein feindlicher Angriff abgewiesen.
Sonst nichts Neues.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Von Geschützkämpfen im Görzischen, im Gebiete des C o l di L a n a und im Abschnitte von V i l g e r e n t h abgesehen, fand an der Südwestfront keine Gefechtstütigkeit statt.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unsere gegen B e r a n e vordringenden Kolonnen haben die Montenegriner neuerlich von mehreren Höhen geworfen und Vioea erreicht. Nördlich dieses Ortes ist das östliche Lim-Ufer vom Feinde gesäubert. Die Truppen, die auf den Höhen über einen Meter Schnee zu überwinden haben, leisten Vorzügliches. An der Tara Artitterietütigkeit und Ge- plä'-el.
Die Kämpfe an der Südwestgrenze Montenegros dauern an.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f c r, Feldmarschalleutnant.
Die Räumung von Gallipoli.
Konstantin opel, 10.'Fan. (WTB. Nichtamtlich.) Die Freude über die endgültige Vertreibung der Engländer von der Halbinsel Gallipoli ist in allen Klassen der Bevölkerung allgemeiw Die Glocken aller griechischen und armenischen'.Kirchen inerden zum Zeichen der Freude geläutet. Fu allen Kirchen und israelitischen Tempeln werden Dankgottesdienste abgehalten. Die türkische Schuljugend erhielt einen Tag schulfrei. Gruppen der Schuljugend, die meisten in feldgrauer Uniform als kleine Soldaten gekleidet, durchzogen mit Musikkapellen an der Spitze die Straßen und veranstalteten Freudenkuud- gebungen. Andere Gruppen von Vereinet: mit Fahnen und Musik ziehen, vaterländische Lieder singend, durch die Straßen Konstantinopels. Die Freudenkundgebungen wiederholen sich unausgesetzt. Abends wurden die Moscheen festlich beleuchtet. Sofort nach Eintreffen der Siegesnachricht im Kriegsministerinm begab sich der Vize general iss irnus En v er Pascha in das Palais und meldete sie dem Sultan, der eine überaus lebhafte Befriedigung äußerte. Der Sultan übermittelte seine Grüße und Glückwünsche der 5. Armee, die mit dem Ausdrucke des Dankes antwortete. Der Sultan hat neuerlich tausend Pfund für die Kinder gefallener Soldaten gespendet.
Berlin, 11. Jan. Zur Räumung Gallipolis durch die Entente meldet der Kvnstantiuopeler Berichterstatter der „Kölnischen Zeitung": Bei Sedd-ül-Bahr versuchte der
Feind mlter dem Schutze dreier Kreuzer die Einschiffung seit Mitternacht von Samstag zu Sonntag. Die türkischen Truppen, welche diese Feindeslist voraussahen, machten gegen Morgen euren Bajonettangriff. Es folgte eine blutige Schlacht. Das Hauptguartter keun^eichurt die Erfolge als sehr groß.
Die englische Darstellung.
London, 9. Jan. (WTB. Nicküanrtlich.) Meldung des Reuterschen Breveaus. General Monroe meldet: Die Räumung der Halbinsel Gallipoli ist erfolgreich dirrchge- führt. Mle Kanonen und Haubitzen sind weggeschafft mit Ausnahme von 17 abgenutzten Geschützen, die vor dem Ab^ug i n die Luft gesprengt wurden. Die Gesamtverkuste sind ein britischer Soldat; die F-ranzosen hatten reine Verluste.
Nene Landungen in Saloniki.
Berlin, 11. Jan. Einer von verschiedenen Morgenblättern wiedergegebeirerr Meldiuig eines Lyoner Blattes aus Saloniki Mfolge wurden neue Truppen und besonders indische Kavallerie, die von Gallipoli kam, in Saloniki gelmrdet.
Der neue Bötkerrechtsbruch in Mytilene.
Berlin, 11. Jan. Ueber den neuen Völkerrechtsbruch in Mytilene bringen italienische Blätter der „Deutschen Tageszeitung" zufolge Einzelheiten. Danach erschien in der Nacht zum 7. Januar vor Mytilene ein Schiff mit 800 Mann, die sich nach erfolgter Landung über die Stadt verteilten und wichtige Häuser und Hafenplätze besetzten. Der französische Konsul teilte dem griechischen Prüfe kten und dem Platzkommandanten mit, daß für ]le nichts zu befürchten sei. Sodann erfolgte die Verhaftung von 13 Personen, darunter des deutschen Konsularvertreters und des österreichischen Konsularagenten, der zugleich auch Vertreter für Holland ist, ferner einer Anzahl angesehener Türken, Griechen, Deutscher und Oesterreicher. * . *
Ans Nancy.
Bern, 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Präsident Poin^ c are besuchte am 7. Januar N anc y /anscheinend, um auf die geangsttgte- Bevölkerung beruhigend 511 wirken, denn, wie ans zahlreichen Blättermeldungen lErvorgeht, verließen die Bewohner scharenivepe die Stadt., Auf dem Pariser Ostbahnhase ist ein be- jonderer Ordnungsdienst für diese Flüchtlinge eingerichtet worden,- me m Asylen für Kriegsflüchtlinge nntergebracht 'werden. Tabei bemerken die Blätter, daß die meisten nicht nach Paris, sondern nach Dijon und anderen Städten flüchteten. Der Präses des Departements Mentthe et Moselle hat einen Aufruf erlassen mit der Ueberschrift „Schande über die Verbreiter von Paniken",- in dem er von den geringfügigen Beschädigungen durch die drei- malige Besa)ießung der Stadt ans weittragenden deutschen Geschützen spricht, den wirklich von Unglück Bettoffenen Hilfe und Trost verspracht und die strengsten Strafen denen androht, welche lügenhafte oder iiberttiebene Berichte über den Zustand der Stadl im Lande verbreiten. .
Der Kampf um die Wehrpflicht in England.
^London, 10. Jwn. (WDB>. Nichtamtlich.) Ein langer .ü a b i n e t t s r a t fand heute vor der Parlamentssrtmng statt. Henderson war anwesend. Das bedeutet, daß sein Rücktritt noch unentschieden ist.
Der ruffische Bericht.
.Petersburg, 9. Jan. lWTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht des Großen Generalstabes:
Westfront: An der Front vom Rigaischen Meerbusen bis zum Prvpec keine Veränderung. Südlich vom Prypec versuchte der Feind neuerlich Czartorysk zn nehmen und wurde zweimal mit empfindlichen Verlusten zurückgeworfen. In Galizien, in der Gegend der mittleren^ Sttypa vertrieben unsere Truppen oonetitb endgültig vom Ostufer. Neuere Meldungen ergänzen die Zahl der am 7. Januar gemachten Gefangenen auf 20 Offiziere 1175 Soldaten und 3 Maschinengewehre.
Kaukasus: In der Küstengegend eröfsneten die Türken am 7. ^anuar ein lebhaftes Gewehrfener und versuchten unter Ausnutzung des Nebels auf das rechte User des Arkhava-Flusses überzusetzen Sie wurden znrückgeworsen. Südlich des Urmia-Sees, m der Gegend.des Jagliatau-Flnsses, warfen wir türkische Truppen zurück. Der Feind, ^welcher gegen die Stadt Assadabad, südwestlich tzamadan, die Offensive ergriff, flüchtete gegen Kangawar, 40Älo- meter südwestlich Assadabad, verlor ungefähr 40 Tote und ließ viele Verwundete auf dem Kampfplatze zurück.
Im Schwarzen Meer versentten unsere Torpedoboote einen großen Dampfer, der vom Bosporus karn, um Kohlen zu laden und hatten später eine Begegnung mit denr Panzerkreuzer „G ö b e n". _ Unsere Torpedoboote wurden von dem feindlichen Kreuzer verfolgt und zogen sich unter dem Schutz eines Linien- chffses zurück, ivelches 'sich in der Nähe befand. Es entwickelte sich ein Gefecht aus große Entfernung, roorauf der „Gäben", seine Geichwmdigkeit ausnutzend, schnell nach -dem Bosporus verschwand. Wir hatten lveder.Verluste, noch eine Havarie.
Die deutfch-Kmerikanischc Auseinanderfetzung.
Washington, 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterlchen Bureaus. T e u t s ch l a n d v e r s p r i ch t in seiner Note über die Bev,mkung des^ „William P. Frye" Nicht- kampfern Gelegenheit zu geben, sich in Sicherheit zu briugen, ehe das erbeutete Schiff versenkt toird. Außer wenn Wetter und Hee sonne die Nähe der Küste gelvährleisten, daß die Boote, den nächsten Hasen erreichen, wird den an Bord befindlichen Personen NM besohlen werden, in die Boote zu gehen. Tie deirtsche Re- Pbruug lehnt den Vorschlag Amerikas, die Sachverständigen zur ^ kr3 Schadens in Washington zusammentteteu zu lassen, als ftlr sie nicht angängig ab und empfiehlt den Zusammentritt der Koinnnftion in Deutschland. Sie beantragt ferner eine schiedsgerichtliche Auslegung des preußisch-amerikanisck)en Handelsvertrages durch ein besonderes Schiedsgericht von ftmf Mitgliedern, das ani 15. Juni im Haag zusammentteteu soll.
England und 2lmerika.
Washington, 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) „Centtal News" meldet: Staatssekretär Lau sing bereitet eure Note an Englmrd vor, in der eine Abschwachung der Blockade nach- gesucht wttd. Die Note begründet dies mit der ftüheren Erklärung Cmglands, daß Lebensmittel nicht als Banngut betrachtet werden können.
Explosion in einer amerikanischen Pulverfabrik.
New Port', 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reu- tersche Bureau meldet aus Philadelphia, daß eine furchtbare Explosion in der Pulverfabrik von Dn- po n t in C a r n e y s Point slattgefunden hat. Sechs Arbeiter wurden getötet, viele verletzt. Die Fabrik beschäfttgtc 15 000 Arbeiter in Tag und Nachtschichten bei ^Herstellung rauchlosen Pulvers und PikriuMve. Die Ursache der Cwvlo sion ist nicht sestgchjellt.


