verursachte s chweran Schaden in den feindllchen Gräben wnD m leinen Lagern bei ©ebb ul Bahr. In ber Nacht vom 30. zürn '?y in l ö ZI. Dezember bombardierten unsere Batterien erfolgreich dre Lrmdungsstelle bei ©edd ul Bahr und bei Tekke .Brrrun.^ Eins urrserer Flugzeuge bewarf erfolgreich ein feindliches ul Bahr und ein Transportschiff, ein anders > Erkundungsflug in der Richtung auf Jmbros und
tvarf Bomben auf das Panzerschiff Swiftsure. Sonst nichts Neues i Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Das An der Dardanellenfront bei ftmbert ut der Nacht zum 31. Dezember lebhafte am rechten Flügel statt Im Zentrum dauerte 1 9c ^ r * c * 1e Jj am &f und das Bombenwerfen bis ?^-??orgen an. Am 3b Dezember nachmittags brachten wir 5^ Flügel zwer Mrnen zur Explosion. Sodann beschoß
M^twirKrng zweier feindlicher .Ereu- l&JWg Schützengraben rm Zentrum. Wir erwiderten das Feuer rrafvg Mnsere Batterien in den Meerengen beschossen die Aus-
iil Bahr und die benachbarten, ^ager.. Das Panzerschiff „Suffren" antwortete unter dem Schube ^in fünf ^>orpe^)^>otmi und mit Hilfe der Beobachtungen eines! Flugzeuge^ auf dieses Feuer erfolglos. Eines unserer Wasserflugzeuge griff cm feindliches Flugzeug an, welches Beobachtungen anstellte, verhinderte es, seine Beobachtungen fvrtzusetzen und zwang es, zu fliehen. Sonst nichts Neues.
Die Fortsetzung der Operationen ans dem Balkan.
Soft« 1. Jon. (WTB. Nichtamtlich.) Bon dem Son- derberrchLerstcrtter des WTWi Von unterrichteter politischer Smte erfahre ich, dich der hiesige Aufenthalt des Generol- feldmarfchalls von Mackensen ein voller Erfolg WM. Persönlichkeit dies Feldmarschalls hinterließ einen ttefan Ernoruck bei d-en maßgebenden Persönlichkeiten Bill garrens. Allgemein herrsch die Zuversicht, daß der Balkan^ feldzng von seiner Führung bald zu einem siegreichen Ende gebracht toetben wird. Heber die Fortsetzung der Operattonen am Balkan, insbesondere über die Beteiligung Truppen, herrscht vvMommene Ueber- ernflMnnrng der ^itenden Männer des Vierverb<rndes.
, päntzetwffeneri Meldungen zufolge beginnt man
m^rn Griechenland etnzuseh-en, daß man gegen eine wertere Beteiligung der bülgarischen Truppen an dem Mvxng gegen die Engländer und Franzosen nichts emwend^r Lmn. Diese Möglichst 'hat in griechischen Re- grerungsrve^en keine tref-gehende Beunruhigung verursacht ^rwan auf tue erhaltenen Zusicherungelt der Integrität griechischen Territoriums vertraut. Nur Venizelos ktzrgt m einer Antwort auf die Glückwünsche seiner An- Mrger, daß die nationalen Träume des .griechischen Volkes endgültig bogm seren. Er beschuldigt die griechische Re- greruM der Blindheit igegenüber der angeblichen bulgarischen Gefahr, wenn auch bulgarischerseits wiederholt be- Bulgarien nicht nach fremdem Gut trachte ^chlreßlich eEckt Venizelos die einzige Rettung in den: ^blechen der Engländer und Franzosen in Saloniki. Das Er^brns der Wahlen beweist, daß Benizelos sich selbst mm
PEZ^^r^Wüs^ ma<fyt, wenn er in seiner blinden EntenteftLUndschcrft beharrt.
Die Verhaftung der Konsuln in Saloniki.
Paris-1. Fam (Zeus. Frkft.) Havas meldet aus Athen: ^^i^a lmach te, Bul g a rien und die Türkei unternahmen der der griechischen Regierung einen gemein- L a !” e .” die Berhaftmrg ihrer Konsttln in
Kalonrk r Der Monsterpräftdent Skuludis antwortete daß er bereits bei den Kabinetten von Loittxm und Paris protestiert habe ^
^Athen, L Fan, (WM, Nichtamtlich,) Von unserem Pnvackorres^mdenten. Me Verhaftung des deutschen,
E ^osterrmchrschqrngarischen, des türkischen und des bul- gamfchen Konsuls ru Saloniki durch die Franzosen erreot hrer dt- größte Erbitterung. Die griechische Regie, rung legte einen energischen Protest ein.
r S, A ,J an- N«h Meldimgen verschiedener Morgen- blÄter aus KdnstEim-xel sind die in Saloniki von den Franzvjen lestgenommenen Generalkonsuln nach Malta gebracht wor den. Es ,ei ihnen gelungen, rechtZcitig die Men der Kochulate M vernichten.
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ten Und Nit siegen. Denn jedermann kann erkennen, daß der Einsatz ldreses Krieges mn furchtbarer ist, daß es nicht allein unser« Wur^, sondern unter Leben gilt." Pomcaro erklärte, daß die Natron vor dem Problem' stehe, z-u wählen zwischen resigniertem Basallenttlm oder wirsichftsicher Unabhängigkeit und nationale Autonom^ Eine mrttlere Lösung gäbe es nicht. Jeder Friede, der m verdächttger, zweideutiger Form uirter fragwürdigen 9lb- machimgen und ^falschen Kombinationeii Franläeich dargeboten! werden sollst, wnrde ilM unter trügerischer Außenseite doch nur Unehre, Rum und KuechUscliusi bringen können. Wer möchte daher ^ n . Erschlaffen Frankreichs Bergan gen- hert Und Zukunft auf diese Weise an Deutschland verkaufen?
fährt, fort, daß der Krieg wohl hart, lang und ointig flu rndeiieii dniffe man nicht außer acht lassen, wieviel runftig^Weh durch die fetzigen Leiden Frankreich erspart werden tonne. Kein ^-ranzose würde sich des Verbrechens schuldig gemacht ? ( nc9 ., iU wünschen. Alle Regierungen seit 1871 patten sich bemüht, ihn zu vermeiden. Nun aber müsse Frankreich gemeinsam mit leinen treuen Verbündeten den Krieg durchführen ® e ™'.* tllI ’-9 des deutschen Militarismus und bis znr gänzlichen Wiederherstellung Frankreichs. Ein nromentanes ^chwachwerden Ware eine Undankbarkeit gegen Frankreichs Tote und Verrat an der Nachkommenschaft. Poincars spricht von, den tapferen Kämpfern auf den verschiedeneii Kriegsschauplätzen.' und von der mächtigen Entwicklung des Kriegsmaterials und be- wnt daß auch die irwralische Kraft im nämlicheri Maße znnehmen ^usß. Dasjenige Volk das zuerst ermatte, werde auch zuerst besiegt sem Das Schreiben schließt mit folgenden Worten: „Wir werden Nicht ermatwn. Frankreich hegt Ziiverficht, weil es Euch auf dem Posten wech. Eure Ofsiziere wiederholen, daß wir nie, (N c? 3^ cme schönere Armee besessen haben. Niemals waren Mannschasien von größerer Tapferkeit und von größerem L>e!den- beseelt ag die unsrigen. Allenthalben, wo ich Euch gesehen' habe, suhle ich mach belvegt von Bewunderung und^ Hosinung.
werdet siegen! Das Jahr, das heute beginnt, wird Euch die stolze Genugtuung bringen, bie Niederlage des Feindes zu vollen- den wird Euch die Freude bringen, in Eilre .Heimstätten zurück- znkehren und das suve Glück, den Sieg inmitten Eurer Liebeia feiern zu können."
Der Gesuudheitsznstand des Königs Konstantin.
2. Fcm. (WTB. Nichtamtlich.) Der Bericht- WTB meldet: Die Profefforen Kraus und ^ eiuge troffen sind, um zu prüfen, tmc sich dve Entwicklung in der Genesung des Königs voll- ^bersuchten den Küiiig und gaben folgenden Bericht aus: Der Zustand Seiner Majestät ist ausgezeichnet; tzM- urrd Lungentätigkeit sind gut. Der Ausfluß der ^rwe, dre von der alten Operation herrührt, dauert an, rst aber für bxc vollständige Heilung der Wunde notwendig und vermag den Gesundbeits^cktand
Der Zar britischer Feldmarschav.
London, 1. Jan. (Zens. Frkft.) Amtlich. Der Zar wurde vom Koiiig zum F e l d m a r s ch a l l der b r i t i 1 chen Armee ernannt.
Niederlegung der Stadt Zypern?
^ Öaöte läßt sich der „Lokal-
fW melden: Im Pariser Kriegsrat wurde be
schlossen, die Stadt Ypern ans strategischen Gründen nie der- znle gen und den Kampsiekwr in der Weise auszubanen, daß die Verteidiger vor dem deutschen Feuer besseren Schutz als bisher Was an ^nstschätzen in Ypern ndch vorhanden ist,'soll dariv in das Petit Palais gebracht sverden. Die St-ellung erhalt crne englisch-belgische Besatzung.
Die englischen KriegSfinanzen.
London, 31. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Der City-Redak- ^ &!S 1^1 Ueb-rblick übe- das Jahr
SS* dn Bank van En-hmd, dar vor einem Jahre 70 Millionen
^Eirg.G jetzt auf 51 500OOO Pfund gesunken, Me Dorter Börse, rm Dezember 1914 England günstig gesinnt ist letzt umgekehrter Sirmm-ng, Der Wertrückgang von 387 An- lagepavreren ersten Ranges beträgt nicht weniger als 200 Mil- l u ° f n( JÄ Sst^-mg- Das Papingeld stieg von 40 Millionen nh Dw Ausfuhr nahm um 53 Millionen)
^ ^txstfsartM ist ftaxf gestiegen. Die wirtschaft- denlselben Matze schlechter geworden, in dem Mf^atioTren sicher Regierungen verkauft iyat An an- berer Stelle des langen Bemchdes herftt es: Die riesigen Kriegs- Profite und die hoheii Lohne haben eine Atmosphäre des Wohlstan- uur oberflächlichen Charakters ist. Je mehr Wan das emsieht mid sparsam für die Zukunft sorgt, desto we-
® £pT£,|lon ' wmn bk i-ttg-u anvrinalwr
cm 18. Dezember von London nach Ämbay absichr' eine sehr große Brief- imd Paketpost mit sich führte: sie hätte aber nur wenig ^adnng Nird sicher kein Kriegsmaterial oder Truppeil an Bord.
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Ein englischer Panzerkreuzer gesunken«'
.Köln a. Rh., 31. Dezbr. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Kölnische Zeitung meldet von der holländischen Grenze: In London wird amtlich bekannt gegeben: Gestern sank in Havre der englische Panzerkreuzer „Natal" infolge einer Explosion im Innern. Von der Besatzung wirrden 400 Mann gerettet.
Der Panzerkreuzer „Natal" wurde gebcntt im Jahre 1905, war 13 750 Tonnen groß und hatte 704 Mann Besatzung
^Zan, (WTB, Nichtamtlich,) Di- „Times" meldet über die Explosion des Kreuzers „Natal": ^ie fand am Donnerstag nachmittag statt und war mit ernsten 4-erlusten an Menschenleben verbunden. Wie gemeldet wird
, a rF\7n£°Qn b n5F 04 Personen starken Besatzung 00 M ann an Offizieren und Matrosen ^u\rt? -?? a r g * im E>afen. Die eigentliche Ursache des Un-
^ unbekannt. Amtlich wird mitgeteilt, daß der ^ Exvlosion im Innern zerstört worden ist.
^.er^rt, wo sich das Unglück ereignete, wird verschwiegen.
m ^ an ' Nichtamtlich.) Die Admiralität
^^ullrcht die Nomen von 14 Ofsizieren und 373 Mann, die bei eer Explosion des Kreuzers „Natal" mit dem Leben davon- geiommen sind.
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^^^ 0 .ud) 0 n 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Meldet: Der brittsche Dampfer „Abelia" ist versenkt wordeir.
^ ?' J^": /J^u,s. Frfft.) Havas meldet ans C e t i n f c:
-^m Viwlauseder Beschießung von Durazzo am 30. Dezember diirch ern österreichisches Geschwader wurde der Dampfer M i d i e l, E mehr alv 100 Tonnen Lebensmittel ftrr Mvittenegro enthielt, in Brand gesetzt und seine Ladung zerstört.
Die österreichische Note an Amerika.
(Meldung des Reuterschen Bu- treffe ercklaren, Oesterreich-Ungarn habe taffachlrch allen amerckamschen Wünschen bezüglich der „An e o n a" nachgegeben. Ein Bruch sei nun unmöglich,.
©einer Majestät nicht Rauterschen Bureaus. Der Postdampser^ oeenisinssm Und den hohen Patenten an ferner Tätig- arrd Oriental-Linie wurde am 30. Dezembk
kert nicht M hünderw
Ein deutscher Luftangriff auf Saloniki.
Pv-ris,- 1 Jan. (^ns. F^ft.) In dem französischen Bericht vom 31. Dezember, 11 Uhr abends, meldet das Generälguartrer der Orientarmee: Aviatikflua zeuge schleuderten am 30. Dezember Borstben aus Sa- lvnrkr. Die eine dieser Bomben, die auf eine vor den Augen des Prinzen Andreas manövrierende Schwadron geworfen wurde, tötete einen Schäfer, der sich etwa 50 Meter von dort befand. Der Materialschaden ist unbedeutend.'
Die Einigkeit in Bulgarien.
Sofia, 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In der So- dranfe erklärte Ljaptschew im Namen der Demokraten: Es gibt kein Zurück und darf keinen Still- ^ben. Wir müssen das begonnene Werk fortsetzen Wcr dürfen alle der Regierung keine Hindernisse entgegen' stellen, fondern nrüssen sie tatkräftig urrterstützen. Das an- gef-angeire Unternehmen muß bis zum erfolgreichen Ende durchgefuhrt werden.
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PrLstdent Poinears an die französische Armee.
Das Schreiben des Präsidenten der Republik
Der 5eekrieg.
Der englische Postdampfer „persia" torpediert.
^lWTB. Nichtamtlich.) Meldung des ^ "" ipser „P e r s i der Peuinsnlar
4 . ^ *- - v Dezember bei Kreta torpe
der Passagiere und der be- trachtlrchen Besatzung ist umgekommen. Nur vier Boote vermögen den Dampfer zu verlassen, deren Insassen nach A^xandrra gebracht wirrden. Unter den 230 Passagieren befairden sich drei Amerikaner
Airmeickimss: Die „Persia" hatte 7951 Tonnen.
London, 1, Jan, (WTB, Ni<htanttlich,, MMima des R-utcrschen Bureaus, Lloyds berichttt: Der Poftdampfer ja» 15 ^ ff ' ""d O,-Linie ist ani 30, De»cnS>er ans der Fahrt nach Bonität, versenkt worden, Di- MchrzM der Passagiere um> der Besatzung Ist ^irmgekontmen. Bier Boote vermochten das -r^c Der letzte Hasen, wÄchen die „Persia" ange-
lanfen hcttte, war Malta, wo sie am 28. Dezember ankam. Ofsi- z-lelte Zahlen smd noch wicht bekanntgegeben, aber die „Persia" hatte vrele Pcchagiere imd eine beträchtliche Besatzung an Bvrd. Nach arweren Meldungen geht ans der Passagierliste der „Persia" hervor, daß 2.^0 Passagiere in London Billette nahmen; darunter befanden sich 87 Frauen, 25 Kinder imb 3 Amerikaner.
-ondon, 1. Jan. (WTB. Nickitanttlich) Meldimg des Reuter scheu Biweaus. Tue P. and O.-Linie erhielt die Nachricht von der Admrralrtät, daß die „Persia" torpediert wurde.
Die P. and O -Linie gibt ferner bekannt, daß die „Persia" bei K^bta versenkt wurde. Die Personen, welche in den vier Booten den Dampfer zu verlassen verTnochten, wurden von ein«em andereir Dampfer, der nach Alexandria ftrhr, aufgenEmen. Man fürchtet, daß der Verlust au Menschenleben sel-r schlver ist
London, 2. Jmr (WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche^
2tus Stadt und Land.
Gießen, 3 . Januar 1916.
Weihnachtsfeier der 5-essen in Brüssel.
w Brüsseler Besatzung und znr deutschen Kolonie
Brussels gehörenden Hessen, sowie die derzeitigen oder ehemaligen Angehörigen hessischer Regimenter haben ih-rer deutschen Weihnachtsfeier in diesem Jahre in der belaischen HauptstadL ein besonders!leindrruksvolles Gepräge verliehen. Zunächst galt der^erste Weihnachtsfeiertag einer stimmungsvollen Bescherung hübscher und nützlicher Geschenke an die m ^' ru ff e f er Kriegslazaretten derzeit gepslegterr verwundeten und kranken Hessen. Sie, die hier ihrer Genesung entgegenh-osfen, sollten in der sonst so „fröhlichen urrd! gnadenreichen Zeit" nicht vereinsmnt, sondern wenigstens ^ ernenn Stuck Heimat umgeben sein, dank, der kämcrad- schastlrchen Fürsorge ihrer Landslertte. Im Anschluß hieran versammelte der eigentliche Festabend im großen Saal der „Drer Schweizer" gegen 180 Teilnehmer unter den strahl- lenden Lichtern eines reich geschmlickten Tannenban.mes. Der Vorsitzende, Kriegsgerichtsrat Dr. Reuter, begrüßte die eiffchrenenen Kameraden U7rd Landsleute mit ei.:er festlichen An spräche, in -der er das Weihnachtsfest als das deutsche Hermatsfest und die Treue zur Heiinat feierte mibi mit einem Hoch auf das deutsck>e Volk und seine Fürsten, den angestammten hessischen Landeshlerrn insbesondere, chloß. Begeistert nachm die Versammlung die kernige An- prache auf. Ein gemeinsames Abendessen mit heimischem -i.ra.nk, gemeinsame Gesänge mit zum Teil von 'einem be- loachrten Mitglied der deutschen Kolonie eigens dichterisch, gestalteten Texten, sowie abwechselungsreiche Gesangs- und Violinvorträge, insbesondere aberi^die jedem einzelnen Teilnehmer — dank der ansehnlichen Spende eines geschätzten Mitgliedes der deiltschen Kolonie — gewidmete Bescherung, hinterließen erfrischende und nachhlalttge Festeindriicke.
-^uu^enoes ^ramo euren der Republik an die ^.cicyramnicy.) ReutMM
Offiziere und Soldaten hat folgenden Inhalt: Der Prä- V 1 Washington: In amtlichen Kreisen empfing
fibent erinnert zunächst daran, daß die Schreiben der Bürger mei,ter aller großen Städte -Frankreichs, die vor kurzer Zeit in
■man den Bericht von der Torpedierung des Dampfers „tzersia". wobei vielleicht Amerikaner zugrunde gegangen sind,
den Armeebulletins zur Veröffentlichung gelangten, sämtlich wie- I* Otarmen. Er kam gerade in dem Augenblick, als die Erledi- derum Zeugnis ablegten für den einmütigen (^danken des Landes .^tncona -Airgelegenheit unmittelbar bevorzustchen schien,
dre vor 17 Monaten unter den Drohungen >der Feinde spontan ^^Staatsdepartement war offenbar geneigt, den Verlauf der Ver- gebildeten geheckigten Ziele des Landes hochzuhalten. Die Zivil- Et Oesterreich-Ungarn günstig zu beurteilen. Es be-
bevöldwung folge dem Beispiel der (Äntracht und des qutm ßin* Kr^ t9 ba $ ^ letzte Vorfall zu einer neuerlichen
1hnu>v in —xrr" 0 ip lo m a,tr s chen Aktton führe. Dre ' ' '
Vernehmens, nrit dem ihr die Soldaten und auf den Schlachtfeldern
re Soldaten in den Schützengräben kä rTJJJ -I T 11L r TU ^ re - gereinigten Staaten
voran gingen. Die Erinnerungen an O efterrer ch-U ng aru nochmals darauf Vertveisen, daß die
die Streni'fleiten des bürgerlichen Lebens vermöge die Waffen- des Böttcrrechls und die Gesetze der Menschlichkeit ihre
brüderschaft^ nicht zu trüben, die alle Truppen einige in dem Gefühl ^ bilden. Der amerikanisäie Konsul in Alexan-
,.v.s* cn-,—rI dnen erhrelt den Auflrag, sofort alle versilgbaren Jnsormatiolren
G-stchr und im Bewusstsein einer wm,.einsamen,samincln Pslrcht. „Wenn dre »rranzorerr hrnler der Front nicht den Wmfrrcn 5 'oUüflk * o cv /cm^cn
v'tzt ’^b, wie die Feldarmee sie zu bestehen hat, so weisen sie y ^ to
•: ^ b's Hasses mrnck nnd bemüht
Meldrmg des
_ _ s Persi a"
Ixtrnq bititfiften 200 und 300 Köpfen. 'grösstcntt«rLäskE, Wenn
Nichtamtlich.)
Dampfers „Persia'
sich, den öffentlichen Frieden eifersüchtig zu wahrerr tragen gemeinsam die nämlichen Prüsrmgcn. Sie VVVUifc
vm «. au-rtitmCv«- rc ^- ci-v r li r ij uj^M aaren. Lvemi
ü all - swrln eb^ also rnm: Boote, selbst ,mt der Höchstzahl von 60 Passagieren ge- s W fÄlfc wurden, sind affv noch rmmer 200 Personen um-
** N eu j a hr 1916. Weder Weihnachten noch Neujuh« hatten diesmal das richtige Wetter. Just, als die Glocken das neue Jahr einläuteten, ging ein reichlicher Regengu.ß nieder, der das frö-hliche Silvestertreiben auf der Straße verhinderte. Wer aber eilt Stündlein später mit allen guten Wünschen zum neuen Jahr beladen, seinen Weg nach .HE.se nahm der sah über sich die Himmelskuppel so klar und! sternenhell, wie in den schönsten Sommernächten. Wie in dieser Silvesternacht, so blieb das Wetter auch an den beiden Neujahrstagen, bald mild, bald stürmisch, bald sonnenhell, bald regenverdüstert, als ob die Eleniente selbst: in den Weltkrieg einbezogen und aus dem gewohnten Geleise geraten seiem Dennoch ließ man sich nicht von kleineren Ausflügen abhalteu und in der Stadt selbst entwickelte sich ein verhältnismäßig reger Verkehr. Neujahrswürische wurden diesmal weniger zahlreich mit der Post ausgetauscht und bei dm: Beschränkung, die dem Verkehr mit Neujahrskarten zwischen den Truppen an der Front und der Heimat auferlegt war, weilten die wunschsrommen Gedanken um so herzlicher bei den 2lngehörigen im Felde. Daß sie die rrächste Jahreswende nach ehrenvollem Friedensschluß wieder in der Heimat verleben nröchten, das war wohl der Wunsch, der alle beseelte. Und so sehr wurde dieser Wunsch lebendig^ daß aus ihm ein Gerücht hervorging, das ettcen entscheidenden Schlag im Westen gefallen sein ließ. Entbehrt auch dieses Gerücht jeder tatsächlichen Mtterlage, so ist sein Zustandekommen doch ein erfreuliches Zeichen für den Tabwillen unseres Volkes, das im neuen Jahre mit neuen Kräften einen entscheidenden Sieg herbeiführen will, der allein die Vorbledingung zum Frieden ist.
** Auszeichnung. Dem Gefreiten d. L. Friedrich Sand aus Gießen, welcher seit Anfang des Krieges im Reserve-Infanterie- Regiment Nr. 116 steht, wurde die Hessische Tapferkettsmedaille verliehen.
** Zeitung der X. Armee. Ans dem Osten geht uns eine Nummer der Zeitung der X. Armee zu, die in Wilna gc^ druckt und von Leutnant d. R. Urbach geleitet wird. Das Blatt erscheint dreimal wöchentlich Interessant ist die Besprechung einer Aufführung von Lessings Minna von Barnhelm am ersten Weih- nachtsfeiertage im deutschen Stadttheater Wilna.
** Di e Poftbeam tenschaft im Kriege. Von den aus dem Oberpostdirekttvnsbezirk Darmstadt stamnwnden mittleren Postbeamten haben im letzten Vierteljahr 10 das Eiserne Kren^ 2. Klasse erhalten.- zu Offizieren des Beurlaubtenstandes sind 5 befördert worden: auf .dem Felde der Ehre gefallen sind in dem gleichen Zeittaicm 3 mittlere Beamte. Die Zahl der im gesamten Reichspostgebiet znr Fahne, zur Feldpost oder znm Dienst in den besetzten fremden Gebietm ein berufenen Post und TelegDapben- bcamten beläuft sich am Jahresende auf rund 90 000. Hiervon haben insgesamt 36 mittlere Beamte das Eiserne Zbreirz 1. und 3950 die gleich Auszeichnung 2. Klasse erhalten, von zaylveickMl anderen Auszeichnungen abgesehen. Die Zahl der auf dem Felde der Ehre gefallenen urittl-eren Postbeamten beträgt am Ende dos Jahres nmi) 1530.
** Schafwolle, Kamelhaare usw. Eine am 31. Dezember 1915 in Kraft tretende Belanntmachnug betrifft ein Boräußerungis- und Verarbeitungsverbot von reiner Schafwolle, Kamelhaaren, Mohair, Alpaka,' Kaschmir oder anderen Tierhaaren, owie deren Halberzeugnissen uitb Abgängen. Die Bekanntmachung verbietet die Veräußerung und Verweildung der von ihr betroffenen iSpinnftofse und Tierhaare, deren verschiedene Sorten ein-


