Jahrgang 
23 (1829)
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ſehr bedeutende Verluſte erlitten haben. Durch dieſe die i Fallimente ſind nun noch groͤßere Quantitaͤten Tuch rs auf den Markt gebracht worden, welche zu Preiſen dieſ ausgeboten werden, zu denen die reellen Manufak. Läger turiſten unmoͤglich mit fortarbeiten koͤnnen. Dieſe warte haben ſich daher ſeit Anfang dieſes Jahres immer unbe mehr und mehr eingeſchraͤnkt, und fabriciren zum Die Theil nur 3 von dem Waarenquantum, welches ſe15 fruͤher erzeugten. Die durch dieſe beſchraͤnkte Fi⸗ men. brikation ſo ſehr verminderte Wollkomſumtion hat nen p natuͤrlich in den letzten Monaten eine große Stile in L im Wollhandel herbeigefuͤhrt, und die Preiſe konn. ndurdh uten ſich bei dem wenigen Bedarf nicht heben, ob⸗ meh ſchon das Lager beim Anfange dieſes Jahres in Lon. niſ, don nur auf circa 8000 Ballen deutſcher, und citta aufg 2000 Ballen ſpaniſcher Wolle geſchaͤtzt wurde, und Din ſeitdem die Zufuhren bis Ende Maͤrz gehemmt wa⸗Luch ren. Mit Ankunft der neuen Zufuhren, welche bis ſim njetzt circa 1600 Ballen deutſcher, und 6500 Balle Keir ſpaniſcher Wolle betragen, und wovon nun der gooͤßte ter Theil gelandet iſt, erwartete man mehr Leben in am Wollhandel wiederkehren zu ſehen; doch da die vor⸗ mal ſtehend bemerkten Urſachen noch fortwirken, ſo iſt 3 dieſe guͤnſtige Veraͤnderung auf unſerm Wollmarkte ſene bis jetzt noch wenig bemerkbar. Die neu angekom⸗ klaſt menen Wollen finden die Kaͤufer meiſtens zu hoch(3 limitirt, wodurch deren Verkauf noch mehr gehin⸗ 3 8 ndert wird. Die Annaͤherung der neuen Schur und und