Jahrgang 
23 (1829)
Einzelbild herunterladen

2 Durch Saüüten a Ihe u pa Ien Mui

nn. d

S aſe n.

Labrin a

21, na ftht Prunta t grte rie 1 hehn, dhres i dr und n e wund ihenn: Iu, vic 4

11 6500 3u taun de ehr in

h dnn vitn i an lart

Jneu ugt

lſens uch meht h mn Stur 1

485

ndie wenige Ausſicht fuͤr die Verkaͤufer, durch laͤnge⸗ ures Warten irgend einen Vortheil zu erzielen, laͤßt ndieſe nun auch ernſtlicher an die Raͤumung ihrer Laͤger denken, als bisher, und es laͤßt ſich daher er⸗

warten, daß in den naͤchſten 6 Wochen ein nicht

nunbedeutender Abſatz in Wolle Statt finden wird. Die beſtehenden Preiſe kann man circa nur 10 bis 15 p. C. niedriger, als im vorigen Herbſte anneh⸗ umen, welcher Preisfall zum Theil darauf zu rech⸗ unen iſt, daß die Wolle durch laͤngeres Lagern hier

in Qualitaͤt und Anſehen zuruͤckgegangen iſt. Da

durch den Fall mehrerer unbeſonnenen Spekulanten mehr Sicherheit in den Tuchhandel gebracht worden niſt, ſo muß, nachdem die uͤberfluͤſſigen Tuchvorraͤthe naufgeraͤumt ſeyn werden, aus dieſem Zuſtande der Dinge allerdings ein beſſeres Verhaͤltniß fuͤr den LTuchhandel hervorgehen; doch iſt es ſchwer zu be⸗ ſtimmen, wie viel Zeit hierzu noch noͤthig ſeyn wird. Feine deutſche Wolle uͤber 5 Sch. und geringere un⸗

ter 2 Sch. 6 D. pro Pfd. war ſeit laͤngerer Zeit

nam leichteſten abzuſetzen und iſt es noch, doch fraͤgt

man auch jetzt mehr nach guter Wolle von circa

3 Sch., verlangt aber dafuͤr ſehr ſchoͤne, kurz gewach⸗ ſene Wolle. Lammwolle iſt ſchwer anzubringen; man iklaſſificirt ſolche jetzt gewoͤhnlich in 3 Sorten, zu 3 Sch. 6 D. bis 4 Sch. fuͤr die feinſte, zu 2 Sch. 3 D. und 2 Sch. 9 D. fuͤr die mittlern Sorten, und 1 Sch. 6 D. und 1 Sch. 9 D. fuͤr geringere