Jahrgang 
23 (1829)
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uͤber ein Geſchaͤft gefuͤhrte Rechnung gruͤndet ſich auf die Vermerkung der einzelnen Vorgaͤnge in demſelben. Je richtiger dieſe Anzeichnungen von Einnahme und Ausgabe, von Ertrag und Aufwand uͤber jeden Ge⸗ genſtand gemacht worden ſind, um ſo richtiger ſind die aus der Rechnungsfuͤhrung hervorgehenden Reſul⸗ tate. Bei dem Vorurtheile, welches unter den mei⸗ ſten Oekonomie⸗ ⸗Gehuͤlfen gegen das Rechnungsfuͤhren berrſcht, kann ein Lehrherr bei der Einuͤbung eines jungen Menſchen nicht leicht zu weit in der Genauig⸗ keit gehen. Es ſcheint mir, als waͤre es mit den An⸗ fangsgruͤnden der Rechnungsfuͤhrung wie mit der Er⸗ lernung einer fremden Sprache. Die meiſten jungen Leute beduͤrfen der Strenge, ſollen ſie in beiden gruͤnd⸗ liche Fortſchritte machen. Wie leicht, meint man, muͤſſe es ſeyn, daß die wenigen Vorgaͤnge eines Ta⸗ ges, die unter Aufſicht eines Gehuͤlfen geſchehen, von demſelben an Ort und Stelle in ſein Taſchenbuch ver⸗ zeichnet und des Abends in das dazu beſtimmte Jour⸗ nal eingetragen werden. Aber man verſuche es und

man wird erſtaunen, welche angeſtrengte Aufmerkſam⸗

keit dazu gehoͤrt, um einen angehenden Gehuͤlfen da⸗ hin zu bringen, daß das noͤthige Notiren und Anſchrei⸗ ben mit Genauigkeit und Ordnung geſchieht, ſo daß ſich auf die Richtigkeit der Journale bauen laͤßt. Es geht hiermit, wie mit der Ausuͤbung der taͤglichen Be⸗ rufspflichten uͤberhaupt. Sehr wenige Menſchen wer⸗ den gefunden, die dieſe mit Freudigkeit, mit Aufopfe⸗

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