Jahrgang 
23 (1829)
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rung ihrer Leidenſchaften und Neigungen und mit dem klaren Bewußtſeyn uͤben, daß die menſchliche Gluͤck⸗ ſeligkeit weſentlich gefoͤrdert werde, wenn alle Glieder der Geſellſchaft ſich beſtreben, hierin Selbſtverlaͤugnung zu zeigen. Man findet aber weit leichter Menſchen, die einzelne wahrhaft edle Handlungen verrichten, als ſolche, die ſich auch bei dem kleinſten Geſchaͤft immer von dem Gefuͤhl der Pflicht leiten laſſen. So auch bei den Perſonen, die ſich dem Beruf gewidmet haben, in großen Wirthſchaften Aufſicht zu fuͤhren. Wenn irgend eine einzelne, bedeutende Anſtrengung verlangt wird, ſo findet man die jungen Leute mit Vergnuͤgen dazu bereit; aber nicht ſo iſt es mit den Geſchaͤften, die regelmaͤßig wiederkehren und in einer gewiſſen Zeit verrichtet werden muͤſſen. Der pekuniaͤre Erfolg einer jeden Unternehmung iſt aber gerade von der ordnungs⸗ maͤßigen Verrichtung dieſer Geſchaͤfte abhaͤngig.

Die vortheilhafteſte Spekulation kann nur dann gluͤcklich ausſchlagen, wenn der Unternehmer alle Mit⸗ tel zur Ausfuͤhrung gehoͤrig berechnete und Herr der⸗ ſelben bleibt. Wenn in dem Fortruͤcken eines Ge⸗ ſchaͤfts Perioden eintreten, wo ſolches wegen unzurei⸗ chender Mittel eine Stockung erleidet, ſo iſt die Un⸗ ternehmung ſchon halb mißlungen. Dieſe Stoͤrungen und Stillſtaͤnde treten aber gewiß ein, wenn der Geiſt der Ordnung weicht. Darum iſt unerlaͤßlich, der ju⸗ gendlichen Abneigung gegen Regelmaͤßigkeit im Buch⸗ fuͤhren mit großer Aufmerkſamkeit und noͤthigenfalls