Jahrgang 
23 (1829)
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fvollau btheilung der Ju vorſtehen ffen, dii ſchaft mi lten kann cher laͤuft eſchaͤtigt mit an erfahren, eiß auch und be⸗ Menſch, d dieſer den. E. werden, eeit erlan⸗ darbieten. dung füͤr in einer ſo ver⸗

en Beruf

ger iſt es, dem Neu⸗

heilen ent⸗ gfbahn in einer

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einer ſolchen Wirthſchaft beginnt, welche der Dirigent

mit Huͤlfe eines oder zweier Gehuͤlfen allein fortſtel⸗ len kann.

Hier iſt eher die Wahrſcheinlichkeit vorhanden, daß der junge Menſch von dem Direktor ſelbſt ange⸗ fuͤhrt und ſo geleitet werde, daß er von allen Ge⸗ ſchaͤften und Objekten der Landwirthſchaft anſchauliche und richtige Begriffe bekommt.

Es glauben die meiſten Eltern und Vormuͤnder fuͤr ihre Pflegebefohlnen am beſten zu ſorgen, wenn ſie dieſelben bei Maͤnnern und in Wirthſchaften un⸗ terbringen, die einigen Ruf haben. Ich halte dieſe Maxime fuͤr falſch. Wenn der Dirigent einer Wirth⸗ ſchaft ein rechtſchaffener, ordnungsliebender Mann iſt, und der Fuͤhrung ſeiner Geſchaͤfte mit Fleiß obliegt, ſo iſt er zur erſten Einuͤbung junger Leute beſſer geeignet, als die ausgezeichneten Maͤnner in dieſem Fache. Letz⸗ tere ſind mit Beſuchen, Plaͤnen, Correſpondenzen u. ſ. w. anderweitig in der Regel ſo beſchaͤftigt, daß ſie ſich beim beſten Willen nicht viel um die jungen Leute kuͤmmern koͤnnen, die ihnen zur Einuͤbung an⸗ vertraut ſind.

Den Landwirthen, welche junge Leute als Lehr⸗ linge zu ſich nehmen, gebe ich folgenden Rath. In den erſten Wochen muͤſſen Lehrlinge blos mit den Ge⸗ genſtaͤnden bekannt gemacht werden, die ſie demnaͤchſt beachten ſollen. Es muß moͤglichſt vermieden wer⸗ den, daß man hierbei viel von dem Zuſammenhange Möͤglinſche Annalen XXIII. Bd. 1. St⸗ B