Jahrgang 
23 (1829)
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macht werden ſollte, je nachdem der junge Menſch ſich den ſogenannten gelehrten Beſchäftigungen oder dem Erwerbsleben widmen ſoll.

Vom 14ten Jahre an, wenn ſich die Anlagen eines Knaben deutlich ausſprechen, iſt rathſam, bei ſei⸗ ner ferneren Erziehung naͤhere Nuͤckſicht auf ſeinen Beruf zu nehmen, wenn er Landwirth werden ſoll. Ich bin nicht dafuͤr, daß die jungen Leute zu fruͤh in eine Wirthſchaft gebracht werden. Einestheils iſt das Alter vom 14ten bis zum 16ten Jahre erſt geeignet, daß ein Juͤngling in der Mathematik, Phyſik, Chemie und andern Naturwiſſenſchaften unterrichtet werde, an⸗ derntheils iſt zu wuͤnſchen, daß ein junger Menſch den Uebergang vom Knaben zum Juͤngling ſchon zuruͤck⸗ gelegt habe, wenn er in den Verkehr mit gemeinen Leuten gebracht wird. Es iſt fuͤr ein unſchuldiges Gemuͤth eine gar zu grelle Erſcheinung, wenn es aus der idealiſchen Welt des kindlichen Lebens zu fruͤh mit den gemeinen Untugenden und Laſtern der niedern Staͤnde bekannt wird, bevor es im Stande iſt, die Urſachen dieſer ſcheinbar laſterhaften Denkungsart zu erforſchen, und einzuſehen, daß die gemeinen Leute mehr unſer Mitleid, als unſere Verachtung verdienen.

An ſchicklichen Gelegenheiten zur Vorbildung jun⸗ ger Leute fuͤr das Geſchaͤftsleben fehlt es zur Zeit frei⸗ lich noch, und ſie iſt vollſtaͤndig nur in einigen neu gegruͤndeten Gewerbsſchulen vorhanden. Indeſſen ſind

in den meiſten groͤßern Staͤdten doch Perſonen anzu⸗

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