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Menſchen ahrſchein⸗ er Geſell⸗ in der Er⸗ aeiniſchen, aben einen hrſchenüch zei der Er vjeles ler⸗ chen Zeruf
nicht braucht. Die wenigſten Menſchen brauchen hi⸗ ſtoriſche, geographiſche und naturhiſtoriſche Kenntniſſe
fuͤr ihren Broderwerb, aber ſie beduͤrfen ſolche als Mit⸗
glieder der buͤrgerlichen Geſellſchaft. So iſt es mit der lateiniſchen Sprache. Der Prediger haͤlt ſeine Amts⸗ reden in der Landesſprache, und der Juriſt ſchreibt ſeine Deductionen auch nicht lateiniſch nieder. Ich ſehe da⸗ her keine Nachtheile darin, daß ein fuͤr die Landwirth⸗ ſchaft beſtimmter Knabe die Regeln der lateiniſchen Sprache und damit zugleich die Anfangsgruͤnde der Logik lernt, auch ſein Gedaͤchtniß uͤbt. Man iſt zwar der Meinung, es waͤre beſſer, ein fuͤr das Geſchaͤfts⸗ leben beſtimmter Knabe wendete die Zeit, welche er auf die Erlernung der lateiniſchen Sprache verbraucht, auf Mathematik und Naturwiſſenſchaften an; aber man vergißt, daß erſtlich Menſchen, die dieſe letztern Wiſſenſchaften praktiſch nuͤtzlich lehren koͤnnen, in der Regel fehlen, und daß ein gewiſſes Alter dazu gehoͤrt,
wenn ſie von dem Lernenden ſo aufgefaßt werden ſol⸗
len, als noͤthig iſt. In dem Kindesalter dienen die Naturwiſſenſchaften und die Mathematik eben ſo gut, wie die Erlernung der Sprachen, Geſchichte und Erd⸗ beſchreibung, vorzuͤglich nur dazu, um das Denkvermoͤ⸗ gen und andere Geiſtesanlagen der jungen Seele auf⸗ zuregen und auszubilden. Die Erziehung mehrerer Kna⸗ ben wuͤrde den meiſten Vaͤtern auch zu koſtbar wer⸗
den, wenn ſchon im Kindesalter ein Unterſchied ge⸗


