Jahrgang 
23 (1829)
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Wenn man fruͤher der Meinung war, daß alle

diejenigen jungen Leute noch gut genug zur Erlernung der Landwirthſchaft ſeyen, welche wegen geringer Gei⸗ ſtesanlagen ſich nicht zu dem Studiren eigneten; ſo halte ich dagegen folgende Eigenſchaften an einem Juͤnglinge fuͤr nothwendige Bedingungen, wenn er ſich mit Erfolg dieſem Berufe widmen will. Anlage zu einer dauerhaften, feſten Geſundheit; eine wenigſtens mittelmaͤßige Koͤrpergroͤße; durchaus geſunde Sinne; Anlage zu anſtrengender Thaͤtigkeit und zu einem fe⸗ ſten Charakter; Anlage zum Beobachten und ſchnellen Auffaſſen aller Vorgaͤnge in der Außenwelt. Wo eine oder mehrere dieſer Eigenſchaften einem jungen Men⸗ ſchen fehlen, der thut wohl, einen andern Beruf zu waͤhlen. Ein Knabe, mit den angegebenen natuͤrlichen An⸗ lagen verſehen, muß bis in ſein vierzehntes Jahr eine Erziehung erhalten, wie ſie jedem jungen Menſchen gegeben werden muß, deſſen Verhaͤltniſſe es wahrſchein⸗ lich machen, daß er in die hoͤhern Kreiſe der Geſell⸗ ſchaft eintreten wird. Ich bin nicht dafuͤr, in der Er⸗ lernung der alten Sprachen, namentlich der lateiniſchen, von dem vierzehnten Jahre mit einem Knaben einen Unterſchied deshalb zu machen, weil er wahrſcheinlich ſich der Landwirthſchaft widmen wird. Bei der Er⸗ ziehung zum Menſchen muß der Knabe ſo vieles ler⸗ nen, was er nachmals fuͤr ſeinen eigentlichen Beruf

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