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die Nen⸗ den Arbii⸗ ſſen Folge die E⸗ andwitth⸗
gemacht. zu einer nicht ver⸗ Fruͤchte keit und d, und es land⸗ tem Be⸗ je Zeit⸗ dwirth⸗
Gehůl⸗ Raß von n wenn der Otd⸗ als Diri ung uner⸗ ſen hochſt nger beute nders als iſt eng⸗
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herzig und kleinlich gedacht, wenn wir bei Bildungs⸗ anſtalten die intellectuelle Grenzlinie ziehen wollen, uͤber die hinaus eine gewiſſe Menſchenklaſſe nicht ge⸗
hen ſoll. Moͤglichſte Ausbildung aller dem Menſchen beiwohnenden Anlagen iſt der große Beruf des menſch⸗
lichen Daſeyns. Dieſe Ausbildung kann fuͤr kein Ver⸗ haͤltniß zu weit getrieben werden, wenn ſie nur nicht einſeitig bleibt. Der verſtaͤndigſte, geſchickteſte Menſch bleibt zu jedem Verhaͤltniß der brauchbarſte, wenn er auch dabei von Seiten des Gemuͤths der beſte iſt. Man verrechſelt hierbei gewoͤhnlich zwei Dinge mit einander, die nicht nothwendig zuſammengehoͤren. Man glaubt, daß mit der groͤßern Ausbildung auch die An⸗ ſpruͤche und die Beduͤrfniſſe ſteigen. Findet man ein⸗
zelne Beiſpiele dafuͤr, ſo iſt in der Regel eine Ver⸗
bildung die Urſache. Aber davon uͤberzeuge ich mich nicht, daß wahre Einſicht und reelle Geſchicklichkeit einen Menſchen zu irgend einem Beruf verderben; wir muͤſſen nur dahin kommen, daß wir die guten und
brauchbaren Subjekte in jedem Verhaͤltniß achten und
wuͤrdigen, und den Kaſtengeiſt ganz aus dem geſell⸗ ſchaftlichen Leben verbannen, nach welchem Achtung und Lebensgenuß nur gewiſſen bevorrechteten Staͤn⸗
den und Beſchaͤftigungen zugeſtanden wird.
Es ſchien mir noͤthig, dieſe allgemeinen Anſich⸗ ten vorauszuſchicken, bevor ich unmittelbar von der Bildung junger Leute fuͤr das landwirthſchaftliche Ge⸗ werbe ſprach.


