Jahrgang 
23 (1829)
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Betriebe einer großen, aus vielen Branchen zuſammen⸗ geſetzten Landwirthſchaft; ſo werden junge Leute ſich mit groͤßerm Ernſte fuͤr dieſen Beruf vorbereiten, und dann werden die Beiſpiele von verungluͤckten Unterneh⸗ mungen in demſelben immer ſeltener werden.

Die Quelle dieſes irrigen Wahnes iſt theils die aus dem Mittelalter herruͤhrende Geringſchaͤtzung des Bauerſtandes, theils oberflaͤchliche und mangelhafte Kenntniß von dem Betriebe des Ackerbaues. Weil man ſieht, daß die unbehuͤlflichſten, gemeinſten und ro⸗

heſten Leute den Pflug fuͤhren und Duͤnger fahren koͤn⸗:

nen, ſo ſchließt man daraus, daß zu dem ganzen Ak⸗ kerbaubetrieb nicht viel gehoͤre. Allerdings ſind die rohen Kraftaͤußerungen zur bloßen Befriedigung des dringendſten Beduͤrfniſſes niemals eine Erſcheinung, bei der ein gebildetes Gemuͤth mit Wohlgefallen ver⸗ weilt. Aber das rohe Werkzeug des Pfluges erſcheint ehrwuͤrdiger als Schreibefeder, Pinſel und Meißel, wenn es gebraucht wird, um die Exiſtenz derjenigen Menſchen zu gruͤnden, die letztere in Bewegung ſetzen; wenn man es betrachtet als den Grund und Anfang der froͤhlichen Regſamkeit, die eine wohlhabende, civi⸗ liſirte Nation darbietet; wenn man die Folgen berech⸗ net, die der richtige Gebrauch dieſes verachteten Werk⸗ zeuges, verbunden mit andern zum Ackerbau erforder⸗ lichen Kenntniſſen, auf die Veredelung des Menſchen⸗ geſchlechtes ausuͤbt.

Aber ſo lange der Ackerbau blos nach mechaniſch

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