haupt herrſchenden Reichthums an, da nach unſerer Anſicht vielmehr angenommen werden muß, daß ſie eine Folge der Verfaſſung und der Freiheit iſt, welche Folge nun allerdings wieder Urſach wird zur gluͤck⸗ lichen Benutzung auch kleiner Landparcellen*). Haͤtte die gluͤckliche Lage jener Laͤnder die Freiheit ih⸗ rer Bewohner nicht im hohen Grade unterſtuͤtzt, ſo wuͤrden ſich im Laufe ſo kurzer Zeit nicht ſo viel Menſchen dort anſaͤſſig gemacht, nicht ſo viel Fabri⸗ ken und Handel ſtatt gefunden, folglich der Boden in kleinen Parcellen nicht eine ſo hohe Rente getra⸗ gen haben, dergeſtalt, daß es der Muͤhe werth wurde, auch kleine Theile deſſelben anzukaufen. Man vertheile 1000 Morgen Landes unter 100 Menſchen in der Gegend von Coͤslin, und man wird die Erfahrung machen, daß ſie ſich wahrſcheinlich kuͤmmerlich ernaͤhren, aber es wird lange dauern, ehe ſie dort zu einigem Wohlſtande kommen und noch einmal ſo viel Steuern bezahlen koͤnnen, als andere Beſitzer. Geſchwinder wuͤrde ſich die Sache machen, wenn der Himmel und die Sonne uͤber der Weichſel und Leba dieſelben Wirkungen hervorbraͤchte, die ſie am Rheine und in den Thaͤlern der Moſel
*) Ein Beweis, wie leicht Urſach mit Wirkung im Ge⸗ biete national wirthſchaftlicher Betrachtungen ver⸗ wechſelt wird.


