Jahrgang 
27 (1831)
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Duͤnger nicht beibringen koͤnne, daß die Weide nicht zu entbehren ſey u. ſ. w., ſind die gewoͤhnlichen Vor⸗ waͤnde, deren man ſich bedient. Das ſtaͤrkſte Hin⸗ derniß iſt aber unſtreitig die Eiferſucht der Reiche⸗ ren; die geringere Klaſſe ſtimmt durchaus und laut dafuͤr.

Das vertheilte Land wird wie das andere Flur⸗ land gebaut und benutzt. Kartoffeln, gelbe Ruͤben, Hafer und Flachs gedeihen beſonders gut darin, Klee noch nicht recht, auch das Korn mißraͤth leicht nach naſſen und kalten Wintern. Wenn nach einem Men⸗ ſchenalter der leichte Boden durch laͤngeren Bau, be⸗ ſonders durch Gebrauch des Kalks, mehr Feſtigkeit erlangt haben wird, werden auch dieſe Gewaͤchſe gut fortkommen.

Die fernere wuͤnſchenswerthe Vertheilung wird befoͤrdert werden, wenn der aͤrmere Theil der Ein⸗ wohner gegen das Uebergewicht der Reicheren in Schutz genommen wird; wenn der unerhoͤrte Miß⸗ brauch aufhoͤrt, welcher in der Franzoſenzeit mit die⸗ ſem Lande getrieben wurde; wenn verordnet wird, daß da, wo die Geſammtheit ſich nicht zur Verthei⸗ lung vereinigen wollte, den Einzelnen, welche ſolche begehren, ein tauglicher Diſtrikt angewieſen werden muͤßte, etwa auch von ihnen auserſehen werden duͤrfte; wenn den Reicheren das Austreiben einer großen An⸗ zahl Viehes erſchwert wuͤrde, z. B. durch die Anord⸗ nung, daß die Abgaben zur gemeinen Kaſſe, nicht