Jahrgang 
27 (1831)
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dekaſſe belegt werden, und ſo die Mittel darbieten, die Verwaltungsausgaben zu beſtreiten, die bis jetzt jeder Buͤrger auf den Kopf entrichten muß, ohne da⸗ fuͤr einigen Nutzen zu ziehen, was beſonders fuͤr die arme Klaſſe ſehr druͤckend iſt,

Ich glaube dagegen, daß es nuͤtzlicher waͤre, dieſe Haiden unter die jetzt lebenden Buͤrger auf 12 Jahre zu vertheilen, und darauf, außer der Grund⸗ ſteuer, eine Abgabe in die Gemeindekaſſe zur Bezah⸗ lung der Schulden und anderer Gemeindelaſten zu legen, nach 12 Jahren aber wieder zu einer neuen Vertheilung zu ſchreiten, damit auch die unterdeſſen eingetretenen jungen Buͤrger ihren Antheil bekaͤmen, und ſo das Kommunal-Eigenthum, gehoͤrig benutzt, auf ewige Zeiten erhalten wuͤrde.

Diejenigen Gemeinden, die ſchon vor 25 Jah⸗ ren ihre Haiden urbar gemacht haben, ſind alle im Wohlſtande; bei den meiſten iſt, wo nicht ganze, doch halbe Stallfuͤtterung eingefuͤhrt worden. Die Sum⸗ men, welche ſonſt fuͤr Kalk und Aſche aus dem Lande gingen, weil der Hundsruͤcken keine Kalkſteine liefert, bleiben jetzt in der Taſche des Landmanns, der durch Stallfuͤtterung beinahe ſo viel Duͤnger gewinnt, als er bedarf. Die mageren Haiden ernaͤhren nur eine kleine, ſchlechte Viehraſſe, womit ſonſt das Land uͤber⸗ ſaͤtt war; an deren Stelle iſt eine viel beſſere gekom⸗ men, die zwar nicht mehr ſo zahlreich iſt, aber durch