Jahrgang 
27 (1831)
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die Bewohner, beſonders die aͤrmere Klaſſe, um ei⸗ nen großen Theil ihrer Subſiſtenz gebracht, die ſie aus dieſen Laͤndereien zog; denn ſie waren unter den Gemeindegliedern zu gleichen Theilen zum Anbaue vertheilt. Noch ſind in vielen Gemeinden ſchoͤne Haiden urbar zu machen, und es kann dadurch nicht nur der allgemeine Wohlſtand, ſondern auch das Intereſſe der Staatskaſſe ſehr befoͤrdert werden, jedoch duͤrfen nicht, wie hier und da geſchehen ſoll, habſuͤchtige Finanz⸗ beamte dieſe Haiden, als der Herrſchaft zugehoͤrig, in Anſpruch nehmen. Hierzu ſind bloße Scheingruͤnde vorhanden, welche durch die franzoͤſiſchen Geſetze, namentlich durch das vom 28ſten Auguſt 1792, wel⸗ ches ſpaͤter auf dem linken Rheinufer in Anwendung gekommen, gaͤnzlich aufgehoben und vernichtet ſind. Die taͤglich ſteigende Bevoͤlkerung und der Man⸗ gel urbarer Laͤndereien zur Ernaͤhrung derſelben, in einer Gegend, in welcher weder Fabriken noch an⸗ dere Erwerbsmittel ſind, machen die Vertheilung und Urbarmachung dieſer Haiden dringend noͤthig. Jedoch wuͤrde ich nicht dafuͤr ſtimmen, die Vertheilung erb⸗ lich zu machen, indem dieſe Haiden beinahe das ganze Kommunal⸗Vermögen bilden, worauf die Ge⸗ meinden im Falle der Noth Anleihen machen und ſie zum Unterpfand geben koͤnnen. Auch koͤnnen dieſe einmal urbar gemachten Haiden mit einer au⸗ ßer den Steuern aufzulegenden Taxe an die Gemein⸗