Jahrgang 
25 (1830)
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Theil des Areals in beſſerem Zuſtande ſeyn ſollte. Dieſer beſſere Theil aber iſt es eben, der den Kaͤufer blendet; denn wer ſchmeichelt ſich nicht damit, das andere Land auch bald in ſolchen Zuſtand zu bringen, beſonders wenn das Ausgeſogene, ſeiner Grundmiſchung nach, von gleicher Beſchaffenheit mit dem Vorderlande iſt, und wer verweilt nicht gern beim Guten und eilt nicht gern uͤber das Schlechte hinweg? Ich ſage nochmals, keine Regel ohne Ausnahme; indeſſen Se⸗ queſter machen leere Neſter, und andere Guͤter, als

unter Sequeſtration ſtehende, kommen nicht zum Ver⸗

kauf; denn wo noch aus dem Boden etwas zu nehmen,

da erhaͤlt ſich auch noch der alte Beſitzer, d. h. er pfluͤgt und ſaͤet fleißig, und driſcht und verkauft noch fleißiger,

unbekuͤmmert, wie lange es der Boden und das liebe Vieh aushalten. Denn fleißig iſt der Preuße beim Ackern, das muß ihm der Neid laſſen, wenn es dar⸗ auf ankommt, dem Boden noch das Letzte zu nehmen; und waͤhrend der Arbeitszeit fuͤttert er auch, wie ſchon geſagt, gut.

Wehe aber dem Hirten, der dem armen Ochſen

im Winter außer dem Stroh etwas zuſteckt, und noch ſchlechter geht es dem Kuhpaͤchter und armen Lohn⸗

ſchaͤfer. Die Gleichheit des Schickſals iſt's, die alle drei bei gutem Muthe(zum Stehlen) erhaͤlt.

Man wird dieſe Schilderung etwas grell finden, noch mehr aber wird man ſich wundern, wenn ich ſage, daß der groͤßte Theil der Heruͤbergekommenen,