Jahrgang 
25 (1830)
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eben ſo ſchlecht fuͤttert, der eine z. B. kann das bis⸗ cchen Bier, das er braut, nicht einmal verfahren, und iſt ſeines ſchlechten Geſpanns wegen ſchon ſo bekannt, daß auf die Frage:wem das Pferd, das den Gang alles Fleiſches gegangen war, gehoͤre? mir vom Scharfrichterknecht die Antwort wurde: Na wem ſoll's gehoͤren? unſerem Oberamt⸗ mann!

Unſere Preußen, ihre ſarmatiſche Abkunft nicht ver⸗ leugnend, halten denn doch wenigſtens auf einen guten Schlag Pferde; aber jene Heruͤbergekommenen, einen konfuſen Turnus habend, oder bei der Dreifelderwirth⸗ ſchaft beharrend, und die Brache fleißig mit Raps beſtellend, köͤnnen ſchon aus dem Grunde ihrem Zug⸗ vieh weniger zukommen laſſen, weil ſie ſo ungluͤcklich ſind, feine Schaafe zu haben, die ſich nun einmal nicht ſo abſpeiſen laſſen.

Iſt es denn ein Ungluͤck, feine Schaafe zu ha⸗ ben? Ja, antworte ich, wenn man Dreifelderwirth⸗ ſchaft treibt. Aber in Sachſen beſteht ja die Dreifel⸗ derwirthſchaft neben den feinſten Schaafen der Welt, wird man mir entgegnen; ich antworte:

1) nur unter ſolchen Verhaͤltniſſen, wo der Be⸗ ſitzer Trift⸗Gerechtigkeit hat, d. h. auf Unkoſten An⸗ derer lebt.

2) hat ſo Mancher deswegen beſtanden, weil bisher Wolle und Zuchtvieh ſo bezaylt wurden, daß man auch im Gaſthauſe ſich mit einer feinen, d. h.