Wagen fortbringt, hier auf zwei Wagen laden muͤſſen, weil er mit einem ſchwer beladenen Wagen da nicht durchkommt, wo zwei leichter beladene Fuhrwerke der Boden noch traͤgt. Uebereilt ihn aber eine anhaltend naſſe Witterung, ſo hilft ihm aller Vorſpann nichts: er bleibt liegen, und er muß ſeine Fracht, die er zu einer beſtimmten Zeit an Ort und Stelle zu ſchaffen ſich
verpflichtet, auf leichten Landfuhrwerken weiter ſchaf⸗ fen. Die Bruͤſſeler Kohlenwegen, wandernden Haͤu⸗
ſern gleich, und die einſpaͤnnigen ruſſiſchen Fuhrwerke, die ich zu tauſenden in Warſchau geſehen habe, ſchwe⸗ ben mir eben vor der Seele, und es wird und muß mir ein Jeder recht geben, der beide Arten, Beduͤrf⸗ niſſe zu transportiren, geſehen. Der Bruͤſſeler Fuhr⸗ mann hat enorme Ausgaben, das iſt richtig, beſon⸗ ders wenn man ſie mit denen eines ruſſiſchen ver⸗ gleicht; indeſſen jener verdient, wie bekannt, doch mehr. Die Rokitno⸗Moraͤſte tragen nicht einmal ein Brabanter Pferd, geſchweige denn einen Bruͤſſeler Kohlenwagen. Nach dieſer Abſchweifung komme ich auf unſe⸗ ren Boden zuruͤck. Durch eine tiefe Ackerung und ſtarke Duͤngung bekommt der Boden eine andere Na⸗ tur, das iſt ganz richtig; aber eine tiefe Ackerung er⸗ fordert neben dem vielen auch kraͤftiges Angeſpann:
dies ließe ſich indeſſen noch zwingen, obgleich zwar
die ganze Ernte darauf geht, und kein Scheffel ver⸗ kauft werden kann. Das tiefe Pfluͤgen allein hilft aber wenig oder gar nichts, wenn nicht eine kraͤftige


