Jahrgang 
22 (1828)
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engliſchen Berichten zufolge, der Weitzen in dieſem Jahre haben ſoll, nicht beruͤckſichtigt, was aber wenn man pro Bushel im Durchſchnitte 2,5 Pfd. rechnet, auf die diesjaͤhrige Ernte von 10,915,264 Quarter 218,305,280 Pfd macht. Das Quarter wiegt nach A. Young gewoͤhnlich 448 Pfd., es be⸗ truͤge daher das durch das Mindergewicht hervorge⸗ hende Minus der diesjaͤhrigen Ernte, gegen gewoͤhn⸗ lich, 487,288 Quarter. Die groͤßte Quantitaͤt von Weitzen, welche je in einem Jahre aus der Fremde, Irland mit eingerechnet, nach England ein⸗ gefuͤhrt iſt, betraͤgt 1,738,000 Quarter, und der Durchſchnitt von der jaͤhrlichen Getreide⸗Einfuhr bin⸗ nen 12 Jahren betraͤgt 565,000 Quarter. Setzt man nun, daß die groͤßte Quantitaͤt Weitzen, welche je in England eingefuͤhrt iſt, auch in dieſem Jahre eingefuͤhrt wuͤrde, ſo fehlen dennoch 1,816,736 Quar⸗ ter, um die oben angegebene Conſumtian zu decken. Aus dieſer Ueberſicht geht hervor, daß der Zuſtand Englands in dieſer Beziehung uͤberaus bedenklich iſt, und daß die Beſorgniß, welche man in einem Be⸗ richte d. d. London den 14. Oktober ausſpricht, nur zu ſehr begruͤndet iſt. In dieſen Berichten heißt es: Wenn wir unter dieſen Umſtaͤnden den auswaͤrti⸗ gen Kornhandel und die Sperrung der Dardanellen betrachten, ſo wiſſen wir wahrlich nicht, woher uns eine ſo große Quantitaͤt Getreide zugefuͤhrt werden ſoll. Nicht viel beſſer als in England kann