Jahrgang 
22 (1828)
Einzelbild herunterladen

564

weiſt, außer dem ſchon Geſagten, das am 5. Auguſt und am 4. November unter Schloß liegende Ge⸗ treide. An jenem Tage betrug dieſes

141,212 Quarter Weitzen,

32,272. Gerſte,

11,103 Hafer, an dieſem 245,217 Quarter Weitzen,

22,707. Gerſte,

33,293. Hafer, alſo beim Weitzen beinahe das Doppelte. Da nach dem zweiten offiziellen Berichte des Herrn Jakobs der Verbrauch an Weitzen jaͤhrlich 14,470,000 Quar⸗ ter betraͤgt, ferner das Produkt einer Ernte im Durchſchnitte von 10 Jahren 12,700,000 Quarter iſt, die Ernte lin dieſem Jahre aber ein*, ja ½ ſchlechter als eine mittelmaͤßige iſt, ſo wuͤrde in die⸗ ſem Jahre, wenn wir die Ernte* ſchlechter anneh⸗ men, das Produkt derſelben 10,160,000 Qu. betragen. Nach Herrn Jakobs Angabe betrug der Vorrath vom alten Getreide des vorigen Jahres, zur Zeit der dies⸗ jaͤhrigen Ernte, 755,264 Quarter, welches alſo mit dem Produkte der Ernte in Summa 10,915,264 Quarter geben wuͤrde. Nach obiger Conſumtion muͤßte daher im Laufe dieſes Jahres eine Zufuhr von 3,554,736 oder in runder Zahl von 3 ½ Millio⸗ nen Quarter= 18,284,000 Berliner Scheffel ſtatt finden, wenn nicht Mangel an Getreide eintreten ſoll. Hier iſt das geringere Gewicht, welches,