Jahrgang 
22 (1828)
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und Vortraͤgen hinderte. Dieſes Uebel dauerte den Winter von 1826 auf 1827 durch, jedoch ohne ſehr bedeutend zu ſeyn, daher es auch der Kranke gewiß nur zu leicht beachtete. Im Fruͤhjahre 1827 wurden die Schmerzen bedeu⸗ tender, und ſchon zur Zeit der Wollſchur war es ihm nicht moͤglich, nach der einige 100 Schritte vom Wohnhauſe entfernten Schaͤfe⸗ rei, wohin ein ſehr ebener Weg durch den Gar⸗ ten fuͤhrt, zu gehen, ſondern er mußte dahin fahren. Des Schmerzes, der immer empfind licher wurde, ungeachtet, war ihm doch die Wollſchur zu wichtig und intereſſant, und das Bitten ſeiner naͤchſten Blutsverwandten konnte ihn eben ſo wenig als das ſeiner Schuͤler ab⸗ halten, hier ganze Tage thaͤtig zu bleiben. Von dieſer Zeit an wurde der Fuß immer bedenk⸗ licher, der geliebte Kranke konnte nur ſehr we nige Schritte gehen, und zu ſtehen war ihm ganz unmoͤglich. Deſſen allen ungeachtet konnte er doch nicht bewegt werden, einen Arzt um Rath zu fragen. Erſt im Auguſt zeigte er den Fuß dem Hausarzte, und dieſer, der mehrere ſchwarzgefaͤrbte Flecke auf der Fußſohle wahr⸗ nahm, außerte von dieſer Zeit an Unterſchrie⸗ benem große Bedenklichkeiten. Seine Vor⸗ traͤge hielt er waͤhrend des Sommers, ſtatt wie