Jahrgang 
22 (1828)
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Dr. Albrecht Daniel Thaer.

Os wir gleich vorausſetzen koͤnnen, daß den verehrten Leſern dieſer Annalen der Tod des verehrten Vaters Thaer ſchon aus den oͤffent lichen Blaͤttern bekannt iſt, ſo halten wir uns dennoch gegen ſie verpflichtet, auch hier etwas uͤber die letzten Tage ſeines Lebens zu ſagen, und das Bild ſeines Wirkens in ſeinen Haupt⸗ grundzuͤgen zu entwerfen.

Schon ſeit mehreren Jahren litt der nun⸗ mehr Entſchlafene im Herbſte und Winter an Bruſtbeſchwerden, ſo, daß er bisweilen ſeine Vortraͤge an der hieſigen Lehranſtalt ausſetzen mußte. Im Herbſte 1826 klagte er weniger uͤber Schmerzen dieſer Art, wohl aber uͤber Schmerzen im linken Fuße, womit er jedoch ſehr zufrieden war, da er meinte, daß das Uebel ſich aus der Bruſt auf den Fuß gewor⸗ fen haͤtte, und hier fuͤr ihn viel ertraͤglicher wäre, weil es ihn weniger an ſeinen Arbeiten