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einer Wirthſchaft die Einſicht in die Ertraͤge aus allen Theilen derſelben, da aber dieſe allein, und getrennt von der genauen Kenntniß aller Verhaͤlt⸗ niſſe des Bodens, der Lage und der Preiſe, ſo wie vieler anderer Dinge, doch wieder keine gruͤndliche Beurtheilung zulaſſen wuͤrde, und dies auch, wie ſchon erwaͤhnt, außer dem Zwecke dieſes Aufſatzes liegt, da nicht die Wirthſchaft, ſondern nur der Einfluß der Antheils⸗Methode auf dieſelbe geſchil⸗ dert werden ſoll, ſo muß man hier blos auf die verminderten Wirthſchaftskoſten Nuͤckſicht nehmen und ſich begnuͤgen, nur mittelbar durch Darlegung der Antheilsquoten auch eine Einſicht in den Ertrag zu geben.
Dies beſchraͤnkt ſich aber eben deshalb auch nur auf den Getreidebau und den der Knollengewaͤchſe, weil die Akkordanten⸗Familien nur aus dieſen Frucht⸗ Gattungen ihren Antheil berechnet erhalten.
Die Ertraͤge aus der Vjehzucht bleiben dagegen ganz ausgeſchieden. Es wird dies fuͤr den gegen⸗ waͤrtigen Zweck auch um ſo weniger releviren, als bei dem jetzigen Zuſtande der Landwirthſchaft bekannt⸗ lich die meiſten Wirthſchaften bei einer richtigen Pro⸗ duktionsberechnung darauf gefuͤhrt worden ſind, nur der Viehwirthſchaft einen Rein⸗Ertrag zuzuſchreiben.
Die Wirkſamkeit einer neuen Wirthſchafts⸗Ein⸗ richtung wird daher aus ihrer Einwirkung auf den ſchwaͤchern Theil, den Getreidebau, am beſten beur⸗


