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theilt werden, und wirft der Getreidebau in den ver⸗ floſſenen Jahren auch nur einen geringen Rein⸗Er⸗ trag ab, ſo wird hierdurch doch die Wirthſchaft einen Vorzug vor den meiſten andern haben, wo er Scha⸗ den gebracht hat.
Bei den Freiherrl. von Rotenhan. Wirthſchaf⸗ ten tritt dieſer Rein-Ertrag aus dem Getreidebau ſchon deshalb noch weniger bedeutend hervor, weil die meiſten Koſten der Vieh⸗Wirthſchaft aus den Ertraͤgen des Getreidebaues ihre Verguͤtung erhalten und beſonders, weil ſeit der Einfuͤhrung der An⸗ theils⸗Wirthſchaften nicht eine vollſtaͤndige Ernte in daſiger Gegend gehalten wurde, vielmehr die Ernten von 1825 und 1826 nur fuͤr halbe Ernten zu rechnen ſind.
Ruͤckſichtlich der Vieh⸗Wirthſchaft wird demnach die allgemeine Verſicherung genuͤgen, daß deren Er⸗ traͤge ſeit der beſtehenden Akkordwirthſchaft, in ſo weit ſolche damit im Zuſammenhange ſteht, ſich merklich gehoben haben.
Da die fuͤnf Geſichtspunkte, welche bei Ent⸗ werfung der Akkorde aufgefaßt worden ſind, die Be⸗ dingungen einer zweckmaͤßigen Wirthſchaft zu enthal⸗ ten ſcheinen, ſo werden nun auch die Reſultate obi⸗ ger Wirthſchaften in Beziehung auf dieſe und in der Reihenfolge, wie ſie oben angefuͤhrt worden ſind, beruͤhrt.


