Jahrgang 
21 (1828)
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gewaͤhlt, weil dieſe Wirthſchaft die bedeutendſte iſt und faſt alle in dortiger Gegend getriebenen Zweige der Landwirthſchaft umfaßt. Die bei den uͤbrigen Hoͤfen beſtehenden Akkorde ſind, die Antheilsquote ausgenommen, die nach der jedesmaligen Ertrags⸗ faͤhigkeit der Guͤter verſchieden iſt, nur in einzelnen, durch die Lokalitaͤten vorgezeichneten Punkten von dieſem abweichend.

Die weſentlichſte Abweichung findet in Ebels⸗ bach bei der Ablohnungsnorm fuͤr die Arbeiten auf den Futterbau ſtatt.

Bei Rentweinsdorf wird mit dem Einbringen des Futters abgeſchloſſen, und nun die Verguͤtung fuͤr den Futterbau, bei den Knollengewaͤchſen nach Maaß und Gewicht, bei dem Heu, Grummet und Klee nach der Ackerzahl berechnet.

In Ebelsbach dagegen werden alle Arbeiten auf den Futterbau durch den Antheil des Akkordanten an dem Milch⸗Ertrag der Schweizerei und an dem Ertrage der Schweinezucht verguͤtet.

Der Grund dieſer Abweichung iſt ſehr einfach. In Ebelsbach wird alles Futter, das nicht dem Spannvieh gegeben wird, der Schweizerei und der damit in Verbindung ſtehenden Schweinezucht zuge⸗ wendet

Ein Schweizer hat die Milch in der Art ge⸗ pachtet, daß er dieſelbe nach dem jedesmaligen Mel⸗