Jahrgang 
21 (1828)
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Schonung des Schiff und Geſchirrs u. dgl. m. es dahin braͤchten, noch eine Minderung der Wirth⸗ ſchaftskoſten unter jener angenommenen Quote zu bewirken, ihnen dagegen die Haͤlfte dieſer Minde, rung zu Gute kommen ſollte.

Dieſe Einrichtung hatte auch wieklich den Er⸗ folg nicht unbetraͤchtlicher Koſtenverminderung, ſie reichte aber dennoch nicht hin, eine nur einigerma⸗ ßen verhaͤltnißmaͤßige Grundrente zu reſultiren.

Ihre Wirkung war auch nicht von langer Dauer, denn obgleich eine erhoͤhte Thaͤtigkeit der Sackbauern nicht zu verkennen war, ſo gelangte doch nur Einer zu einem Ueberſchuſſe fuͤr ſich, und da ſie auf der andern Seite ihren fruͤheren Lohn geſichert behielten, ſo ſchlug ſchon im zweiten Jahre Alles wieder zum Alten zuruͤck und bot ein noch um ſo ſchlimmeres Reſultat dar, je mehr die Fruchtpreiſe weiter herun⸗ tergegangen waren.

Indeſſen war durch dieſe Einrichtung, deren Idee, wie geſagt, dem wuͤrdigen und einſichtsvollen Landwirthe, Herrn Schweizerei⸗Pachter Schlier in Wuͤrzburg, verdankt wird, die Ueberzeugung gewon⸗ nen, daß Antheils⸗Wirthſchaften in daſiger Lokalitaͤt ausfuͤhrbar ſeyen, und daß es nur darauf ankomme, die Arbeiter nicht blos durch erhoͤhte Kraftanſtren⸗ gung gewinnen, ſondern ſie im entgegengeſetzten Falle auch einen Verluſt empfinden zu laſſen.

Die Idee einer durchgefuͤhrten Antheils⸗Wirth⸗