Wirthſchaftskoſten zu finden, welche die dortigen Lo⸗ kalitaͤten mit ſich brachten.—
Namentlich wurde die Aufſicht auf den Fleiß der Arbeiter bei der Zerſtuͤckelung des Grundbeſitzes in ſo viele einzelne Wirthſchaften ſehr erſchwert, und die Taglohnskoſten waren deshalb uͤbermaͤßig groß.
Bei dieſer Lage der Dinge, da es unmoͤglich war, durch Erhoͤhung der Preiſe die Einnahmen zu vermehren, war ſchnelle Huͤlfe nur in der Vermin⸗ derung der Ausgaben denkbar.
Schon im Jahre 1820 ſachte der dortmalige Beſitzer, Freiherr Sigmund von Rotenhan, auf den Rath ſeines Freundes, des Herrn Schweizerei⸗Pach⸗ ters Schlier zu Wuͤrzburg, durch eine Art Antheils⸗ Wirthſchaft dieſen Zweck zu erreichen, und dieſe Ein⸗ richtung iſt es, welche Herr Schlier in ſeinem Werke auffuͤhrt und in der Rezenſion des
19. Bandes, 1. Stuͤcks der Moͤglinſchen Anna⸗ len vom Maͤrz 1827. Seite 68 u. ſ. w. erwaͤhnt worden iſt.
Das Weſentliche derſelben beſtand in Folgendem:
Es wurde ein gewiſſes Verhaͤltniß der Wirth⸗ ſchaftskoſten zu dem Brutto⸗Ertrage angenommen, bei welchem noch eine verhaͤltnißmaͤßige Grundrente erwartet werden durfte, und nun den Sackbauern die Zuſicherung gegeben, daß, wenn ſie durch erhoͤhte eigene Thaͤtigkeit, ſorgfaͤltigere Aufſicht auf den Fleiß der Dienſtboten, Verminderung der Taglohnskoſten,


