rung und Veredlung der Schaͤfereien hingewieſen war, wurden auf den Guͤtern Nr. 1, 2, 4 und 5 Scha⸗ fereien errichtet, die nach und nach auf 1400 Stuͤck angewachſen ſind. Nr. 3 blieb fortwaͤhrend zur Nachzucht von jungem Rindvieh beſtimmt, und Nr. 6 verwendete ſein gewonnenes Futter zur Erhaltung einer Schweizerei.
Dieſe Einrichtung machte bei denen Wirthſchaf⸗ ten, mit welchen Schaͤfereien verbunden wurden, eine Veraͤnderung der Schlaͤge noͤthig.
Sie erfolgte in der Anlegung einer dritten Ro⸗ tation in 7 Feldern, zu denen die ſchlechteren und entfernteſten Grundſtuͤcke genommen wurden, in fol⸗ gender Weiſe:
1) Hackfruͤchte, geduͤngt.
2) Sommerung mit Schaafweide.
3) 4) 5) und 6) Weide.
7) Im Aufbruch Roggen oder Hafer, gepfercht.
Obgleich bei dieſem Syſteme und bei ſtarkem Luzernebau die Felder, die nur zum Theil gut, groͤß⸗ tentheils aber von mittlerer Guͤte ſind, fuͤr die da⸗ ſige Gegend auf ziemlich hohen Ertrag gebracht wur⸗ den, ſo ſtellten ſich die Einkuͤnfte aus den Land⸗ wirthſchaften, beſonders in den letztern Jahren, doch ſo niedrig, daß ſie ganz aufhoͤrten, eine Grundrente und die Intereſſen der Betriebs⸗Kapitalien zu geben.
Die Urſachen dieſes Reſultates waren neben den niedrigen Produkten⸗Preiſen beſonders in hohen


