Jahrgang 
20 (1827)
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Statur, oder von einem bedeutenden Koͤrperumfange, im Allgemeinen ein ſchwereres Vließ giebt, als ein Thier von kleiner Statur, indeſſen ſteht das Gewicht des Vließes nicht immer in Verhaͤltniß mit dem des Koͤrpers. Von der andern Seite verhaͤlt ſich die Quantitaͤt des Futters, welche zur Ernaͤhrung eines Thieres nothwendig iſt, genan genug, einige beſon⸗ dere Faͤlle ausgenommen, wie das Gewicht ſeines Koͤrpers. Der verſtorbene Herr v. Barbancois iſt, wie ich glaube, der erſte geweſen, der die Schaaf⸗ zuͤchter und Veredler auf dieſen Gegenſtand aufmerk⸗ ſam gemacht hat. Er hat fuͤr die Thatſache, welche er feſtzuſtellen ſuchte, eine ſehr ſcharfſinnige Erklaͤ⸗ rung gegeben, indem er ſagt, daß ſich das Woll⸗ quantum, bei uͤbrigens gleichen Umſtaͤnden, in glei⸗ chem Verhaͤltniſſe vermehrt oder vermindert, wie die Oberflaͤche der Haut groͤßer oder kleiner iſt; er hat aber auch, auf mathematiſche Grundſaͤtze geſtuͤtzt, be⸗ merkt, daß dieſe Oberflaͤche nicht mit der Maſſe des Koͤrpers im Verhaͤltniß ſtehe, und daß ſie ſich in einem kleinern Verhaͤltniſſe bei einem groͤßern als bei einem kleinern Thiere befaͤnde. Dieſes Princip iſt ſtreng wahr und die Anwendung davon genau, vorausgeſetzt, daß ein gleicher Grad von Dichtigkeit ſtatt hat. Es geht hieraus hervor, daß bei gleichem Grade der Feinheit, die großen Raſſen der Merinos bei weitem nicht den Vorzug vor den kleinen verdie⸗ nen. Indeſſen findet ſich dieſes Princip durch die