Beobachtungen, welche ich gemacht habe, nicht be⸗ ſtaͤtigt, wie man weiter unten ſehen wird. Aber ausgemacht iſt es, daß nicht die groͤßten Individuen einer Heerde, noch die Subraſſen von der groͤßern Statur es ſind, bei denen man gewoͤhnlich den ho⸗ hen Grad der Feinheit, durch die der Werth der Wolle bedeutend erhoͤhet wird, findet, daß ferner dieſe durch ihre große Statur und ihre rieſenmaͤßi⸗ gen Formen ausgezeichneten Thiere, welche man zu ſo hohen Preiſen bezahlt, Vließe von niedrigerem Werthe, aber von bedeutend groͤßerem Gewichte, in Vergleich mit dem ihres Koͤrpers, geben. Der hohe Preis, welchen man fuͤr Thiere dieſer Art giebt, iſt in einem einſeitigen Vorurtheile und in einer gewiſ⸗ ſen Taͤuſchung begruͤndet, welche durch den Eindruck hervorgebracht wird, den der Anblick des Staͤrkern ſeiner Art hervorzubringen pflegt; dieſelben Urſachen erhalten auch dieſen Irrthum, und rechtfertigen eini⸗ germaßen die Beſitzer von Heerden, welche dieſen Grundſatz bei Veredlung, ihrer Thiere angenommen haben, indem ſich zu ſolchen leichter Kaͤufer und beſ⸗ ſere Preiſe finden; aber unſtreitig iſt es auch dieſes Princip, auf welches man einen falſchen Weg bei der Veredlung faſt aller Heerden in Frankreich, in Beziehung auf die Qualitaͤt der Wolle, eingeſchla⸗ gen hat.
Das Gewicht eines Vließes und der Grad der Feinheit deſſelben, ſind die beiden Hauptelemente, auf


