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fiſchfang ſehr gut ausgefallen iſt. Die Butter iſt wohl geſtiegen, aber bei weitem nicht in dem Ver⸗ haͤltniſſe, wie ſie es bei der geringen Milchergiebig⸗ keit der Kuͤhe auf den ausgebrannten Weiden thun ſollte. Wahrſcheinlich wird ſie aber bedeutend hoͤher gehen, wenn die aus den Gebirgsgegenden zu uns kommende Butter verzehrt iſt. Auch das Fleiſch iſt bis jetzt wenig geſtiegen, und wird es auch in der naͤchſten Zeit nicht thun, weil man das halbfette Vieh fruͤh los zu werden ſucht. Vor allem iſt der
Markt mit Hammeln und Maͤrzſchaafen uͤbertrieben,
die man um jeden Preis wegſchlaͤgt. Daß das fette Vieh aber im Winter ſelten und theuer werden muͤſſe, daran iſt bei dem geringen Wieſen⸗ und Klee⸗Heu⸗ gewinn, und den doch immer bedeutenden Ausfall der Kartoffeln wohl nicht zu zweifeln, da auf Korn⸗ maſtung niemand denken wird.
Der Wollhandel
geht lebhafter wie je um dieſe Zeit. Auf allen Land⸗ ſtraßen trifft man Frachten davon, die nach allen Richtungen gehen. Der Breslauer Herbſtmarkt, wo ſonſt faſt nur die zweiſchuͤrige Wolle der Provinz ab⸗ geſetzt wurde, iſt ſehr bedeutend geweſen. Man uͤber⸗ ſchlaͤgt, daß 25,000 Ctr. da waren, wovon aber nur 11,000 neu eingebrachte, 14,000 fruͤher in der Stadt
gelagerte Wolle gerechnet werden. Die Preiſe haben
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