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Ankauf von Vorraͤthen, wieder belebt, indem es den
Wahn von einem unerſchoͤpflichen Ueberfluß der Pro⸗
dukte vertilgt. Der geringſte Eingriff in die Freiheit
des Handels und der Gewerbe wuͤrde uns aber darum
bringen. Was wir an Getreide dem Auslande in gewoͤhnlichen Jahren liefern, iſt immer etwas unbe⸗ deutendes nach Abzug deſſen, was wir vom Aus⸗
lande erhalten. Wir fuͤhrten gewiſſermaaßen nur
einen Tranſitohandel mit Getreide, der uns ſehr vor⸗
ttheilhaft war. In dieſem Jahre wird unſre Aus⸗
fuhr bedeutend geringer als unſre Einfuhr ſeyn. Denn um die Zeit, wo ſich die Speculation auf Kornan⸗ kauf zum uͤberſeeiſchen Handel richten koͤnnte, werden
die Preiſe bei uns ſo hoch ſtehen, daß niemand die
Unternehmung wagt.
Fuͤr den Augenblick ſind die Preiſe und der Be⸗ gehr in England auch ſo einladend nicht. Nach dem Berichte aus London vom 20ſten October waren die
Preiſe des Hafers in der vorigen Woche gedruͤckt
geweſen und ſchienen nur etwas angenehmer zu wer⸗ den, da bei mehrtaͤgigem Oſtwinde keine be⸗
deutende Zufahren gekommen waren. Guter Hafer
ward bei Kleinigkeiten zu 28 ½ Sch. verkauft. Rog⸗ gen iſt zu 35 Sch. bezahlt. Erbſen am meiſten be⸗
gehrt, zu 53 bis 55 Sch. Die Weitzen⸗ und Gerſte⸗ zufuhr in London zeigte eine merkliche Abnahme ge⸗
gen voriges Jahr und erregte aufs neue die Beſorg⸗ niß, ob die Ernte ohne fremde Aushuͤlfe im Laufe
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