Jahrgang 
18 (1826)
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urnde ſchadet ihnen, ſo lange ſie noch von der Mutter⸗ dunnn Kartoffel zehren, nicht, es ſey denn, daß man zu berſte⸗ V klleine Stuͤcke gelegt habe. Dann trieben ſie bei der in daß b heißen Witterung, die im letzten Theile des Juni Drhi, eintrat, ſehr ſchnell in die Hoͤhe und fangen unge⸗ hetſee woͤhnlich fruͤh zu bluͤhen an. Dieſe Bluͤthe ſtockte Ten aber bei der heißen Duͤrre, fiel ab und zeigte ſich 4 bei den ſpaͤtreifen Kartoffeln, deren Kraut ſich noch e kel

h friſch erhalten hatte, erſt wieder, als nach der Mitte g it a Juli der erfriſchende Regen eintrat. Die fruͤhreifen

em Kartoffeln erholten ſich aber nicht wieder, ſondern inad vertrockneten oder trieben aus den gebildeten, abge⸗ de hi loͤſtten ſehr kleinen Knollen wieder aus, ſo daß ſie ſienan⸗ außer auf beſonders guͤnſtigem Boden ganz

mißriethen und gar keinen Ertrag gaben, wodurch in manchen Wirthſchaften, welche keine alte Kartof⸗ feln conſervirt hatten, eine große Verlegenheit ent⸗ ine iph, ſtand.

N gchet Die Bluͤthezeit iſt bei den Kartoffeln immer kri⸗ n, d tiſch. Die Knollen bilden ſich zugleich mit den Bluͤ⸗ ghüren, thenknospen und wachſen mit der Entwickelung der auf ds Bluͤthe. Je ungeſtoͤrter und laͤnger dieſe dauert, um berdie ſo reichlicher und vollſtaͤndiger werden die Knollen. decſihy Wie in dieſem Jahre gewiſſermaßen eine doppelte Bluͤthe war, ſo auch ein doppelter Anſatz und Aus⸗ de RMüä bildung von Knollen; daher große und kleine, abge⸗ t Nmn Fſete und feſiſitzende, wiederaugetriebene und geſunde in diſte haͤufig unter einander. Das Durchwachſen geſchie. ſcho Möglinſche Annalen XVIII. Bd. 2. St. Kk