Jahrgang 
18 (1826)
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het, wenn die junge Kartoffel ſich von der Mutter⸗ Kartoffel wegen Mangel an Nahrung gewoͤhn⸗

lich durch Duͤrre abloͤſet, oder doch keine Nah⸗

rung mehr durch ſie ziehen kann, wo ſie dann wie⸗ der Wurzeln, Auslaufer und Kraut treibt, bald wie⸗ der junge Knollen anſetzt, die aber klein und unvoll⸗ kommen bleiben, ſie ſelbſt aber ihre Mehltheile ab⸗ giebt, glaſig, halbdurchſichtig wird. In wie fern dieſe Stoͤrung der Vegetation durch eine angemeſſene Beſtellung und Behandlung auch in der duͤrreſten Zeit verhuͤtet werden koͤnne, beweiſet dieſes Jahr. Wo ein in Duͤngkraft ſtehender, etwas lehmhaltiger Sandboden auf 7 bis 8 Zoll vertieft, die Kartoffeln nach dem Pfluge gleichmaͤßig 5 Zoll tief gelegt und dann gehoͤrig bearbeitet und angehaͤuft waren, da ha⸗ ben ſie nicht gehalten außer an ſehr duͤrren, ho⸗ hen Stellen, wo die heiße Sonne beſonders vertical einbrannte und ihr Ertrag iſt bedeutend ſtaͤrker geweſen, als man es fruͤher, wo ſie, ihrer verſpaͤte⸗ ten Ausbildung wegen, noch nicht ausgewachſen wa⸗ ren, erwartete. So habe ich voͤllig 5 Wiſpel vom Morgen im Durchſchnitt geerntet und wenn nicht einige ſolcher duͤrren Stellen in meinem diesjaͤhrigen

Kartoffelſchlage laͤgen, ſo wuͤrde ich auf 6 Wiſpel

wieder gekommen ſeyn. Wo ſie aber in ſeichten Bo⸗ den flach gelegt waren, da haben ſie allerdings von Duͤrre ſehr gelitten und eine geringe Ausbeute ge⸗

geben. An einigen Orten hat man bemerkt, daß die

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