Jahrgang 
18 (1826)
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Barometer ſchwankte ſtark, ſtieg und fiel taͤglich be⸗ deutend. Aber es blieb auch den October hindurch bis zum 26ſten immer trocken und dabei windſtill und warm, bei allen zuweilen eintretenden Anzeigen von Regen, ſogar wenn der Morgen⸗ Nebel in die Hoͤhe gegangen war.

Im October iſt der Zuſtand des Bodens der Saat unguͤnſtiger geworden. Er iſt nun zu ſtark ausgetrocknet, als daß ſie gleichmaͤßig laufen koͤnnte. Der gepulverte iſt zu hohl und der kloͤßige iſt nicht zu zwingen. Hin und wieder ſieht man es auch wohl der aufkeimenden Saat an, daß ſchlechte Koͤr⸗ ner geſaͤet ſind, was dann, wenn das junge Wuͤr⸗ zelchen keine bereitete Nahrung aus der Erde ziehen kann, beſonders nachtheilig wird, wogegen ein mehl⸗ reiches Saatkorn die junge Pflanze eine Zeit lang naͤhret. Der Ausſage verſchiedener Reiſenden nach, ſollen ſehr viele Brachfelder noch unaufgebrochen lie⸗ gen, weil man mit dem Pflug nicht hat in die Erde kommen koͤnnen, deren Beſtellung, wenn ſie uͤber⸗ haupt moͤglich iſt, ſchlecht ausfallen wird.

An Umbruch der Stoppel und des Dreiſches war wegen Erhaͤrtung des Bodens nicht zu denken, und es ward daher von allen Ackerbauern, die mit ihrer Winterſaat laͤngſt fertig waren, ein durchdrin⸗ gender Regen ſehr gewuͤnſcht, der in dieſen Tagen auch eingetreten iſt.

Was dieſen Wunſch aber um ſo dringender