Jahrgang 
17 (1826)
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ducenten ſehr gelegen waren, aber keinen merkantili⸗ ſchen Ruf und keinen bedeutenden Geldverkehr hat⸗ ten, damit nicht gehe. Nun aber ſind ſie im noͤrd⸗ lichen Deutſchlande in mehreren bedeutenden, alten Handelsſtaͤdten eingerichtet: im preußiſchen Staate zu Magdeburg und Stettin, außer demſelben zu Braunſchweig und nun zu Leipzig und Dresden, woſelbſt bisher kein Wollmarkt, aber der Hauptſitz des Wollhandels war. Alle dieſe Woll⸗ maͤrkte fallen gleichzeitig oder folgen gedraͤngt auf einander. Den Anfang macht nun Leipzig in der letzten Woche des Mai, dann folgt der Breslauer, nun gleichzeitig der Stettiner und Dresdener, ſchnell darauf der Berliner und endlich der Mag⸗ deburger. Alle ſollen in einem Zeitraume von nicht vollen 4 Wochen abgethan ſeyn. Daß hieraus nur eine Zerſtreuung der Kaͤufer, Verlegenheit und Unſicherheit derſelben, Unbeſtimmtheit des Marktprei⸗ ſes zum groͤßten Nachtheil der Verkaͤufer erfolgen muͤſſe, hat wohl keinen Zweifel. Letztere wollen und muͤſſen Geld haben; die Kaͤufer werden aber auf den fruͤheren Maͤrkten das moͤglich Niedrigſte bieten, da ſie noch ſo viele hinter ſich haben und ſogar erwar⸗ ten koͤnnen, daß man ihnen die unverkaufte Wolle dahin nachfahren werde. Iſt der Preis nun auf dem fruͤhern Wollmarkte geſunken, ſo hebt er ſich auf dem folgenden gewiß nicht, denn keiner will theu⸗