Jahrgang 
17 (1826)
Einzelbild herunterladen

die Miniſter dann die, in ihrem Syſtem liegende, groͤßere Handelsfreiheit auch in dieſem Artikel unter⸗ ſtuͤtzen werden..

Beſtaͤtigte ſich dieſe wahrſcheinliche Hoffnung, ſo haͤtte es keinen Zweifel, daß unſre Preiſe ſich we⸗ nigſtens mit den Produktionskoſten wozu ich al⸗ lerdings eine angemeſſene Landrente rechne ins Gleichgewicht ſetzen wuͤrden; um ſo mehr, da Eng⸗ land nur aus der Nord⸗ und Oſtſee vorerſt Zufuhr haben koͤnnte, weil die Preiſe am mitttellaͤndiſchen Meere viel hoͤher ſtehen.

Die Preiſe der thieriſchen Produkte ſind und bleiben ſchwankend, weil auch damit kein feſter Han⸗ del ſtatt findet. Die Butter war bedeutend geſtie⸗ gen, iſt nachdem aber wieder gefallen. Naſtvieh war eine Zeitlang in ſolchem Ueberfluſſe, daß auch bei dem wohlfeilen Preiſe des Futters wenig Vor⸗ theil herauskam. Jetzt ſcheint es ſeltener zu werden und ſich im Preiſe zu heben.

In ſehr vielen Wirthſchaften hat man die Och⸗ ſen abgeſchafft und den Gebrauch der Pferde, bei dem wohlfeilen Kornfutter, vortheilhafter gefunden. Dies hat mit beigetragen, den Preis jener noch zu ver⸗ mindern, dieſer aber etwas zu ſteigern.

Ausſicht auf den Wollmarkt.

Des Menſchen Herz iſt ein trotzig und verzag⸗ tes Ding! Man kann dieſen Spruch nicht ſinn⸗