Jahrgang 
17 (1826)
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licher darſtellen, als wenn man eine Geſellſchaft von uns Schaafzuͤchtern im vorigen Jahre und in die⸗

ſem um dieſe Jahrszeit mit einander vergleicht. Dort war allgemeiner Jubel: Wolle, hieß es, uͤber Alles! und wer in der Wolle ſitzt, ſitzt ſicher! Jetzt all⸗ gemeiner Mißmuth: auch die Wolle verlaſſe nun den Landwirth, ſie werde nicht die Haͤlfte gelten, gar nicht loß zu werden ſeyn! Mancher, der ein Kapi⸗ taͤlchen zur Verbeſſerung ſeiner Schaͤferei anlegte, bereuet es wohl ſchon.

Worauf begruͤndet ſich denn dieſe Verzagtheit bei den Meiſten? Auf Nachrichten, die ſie zum Theil aus dem Munde juͤdiſcher herumreiſender Woll⸗ maͤkler haben, oder in manchen Zeitungsartikeln le⸗ ſen. So ſchlimm als dieſe es groͤßtentheils ma⸗ chen, wird es aber nicht werden. Es giebt Specu⸗ lanten à la Baisse, fuͤr den Wollmarkt ſo gut als fuͤr die Boͤrſe, und dieſe nehmen jede Gelegen⸗ heit wahr, den Alarm zu verbreiten. Gewiſſen Cor⸗ respondenz⸗Nachrichten in oͤffentlichen Blaͤttern ſieht man es deutlich genug an, daß ſie aus dieſer Ouelle

fließen.

Betrachtet man die Sache aus einem etwas feſteren und hoͤheren Standpunkte unbefangen, ſo iſt nur ein Umſtand da, welcher den Preis der Wolle, beſonders auf den naͤchſten Jahrmaͤrkten, bedeutend herabſetzen kann. Dies iſt der Mangel des Kapi⸗