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Aller Augen ſind auf England gerichtet und auf den Beſchluß, den man dort uͤber die Abaͤnde⸗ rung der Korngeſetze faſſen wird. Es iſt nun ein⸗ mal das Herz, welches den Umlauf durch alle Adern des Handelsorgans betreibt und ihren Pulsſchlag di⸗ rigirt. Man ſchwankt dort offenbar und hat des⸗ halb die Einbringung einer Bill zur Abaͤnderung der Korngeſetze von beiden Seiten, von einem Termin zum andern verſchoben, ſie jetzt auf den 23. Mai feſtge⸗ ſetzt. Nach den neueſten Nachrichten zeigt ſich daſelbſt eine bedeutende Abnahme der Zufuhr gegen die gleich⸗ zeitige anderer Jahre auf allen ſtaͤbtiſchen Maͤrkten. Und da die Geldnoth des Landwirths durch die Stok⸗ kung der Landbanken dort ebenfalls ſehr groß iſt, ſo ſchließt man um ſo mehr daraus, daß er noch we⸗ nige Vorraͤthe haben muͤſſe. Mit der Eroͤffnung der Einfuhr des Weitzens aber ſo lange zu warten, bis er den geſetzlichen Preis von 80 Sch. erreicht hat, haͤlt man fuͤr ſehr gefaͤhrlich, weil dadurch unter den jetzigen Geldverhaͤltniſſen und Herabſetzung des Ar⸗ beitslohns wahre Hungersnoth in der zahlreichſten Klaſſe des Volks entſtehen wuͤrde, die um ſo ſchlim⸗ mere Folgen haben koͤnnte, da ſie die Theurung fuͤr erkuͤnſtelt zu halten, wirklich Grund haͤtte. Es iſt alſo wohl zu hofſen, daß die bedeutenden Gegner ei⸗ nes freieren Handels— die allerdings auch ihre voll⸗ wichtigen Gruͤnde fuͤr ſich haben— noch in dieſer Parlaments⸗Sitzung ſich nachgiebiger zeigen, und


