Jahrgang 
17 (1826)
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Schaͤferei gehabt und beobachtet habe.— Ich habe ſie denn doch ſeit 1811! Aber eine erſte Anlage, die ſolchen Erfolg haben konnte, beweiſet doch wohl, daß ich Schaafe, nach dem derzeitigen Stand⸗ punkte der Kunſt, fruͤher ſchon zu beurtheilen gewußt habe. Schon ſeit 1786 habe ich als Mitglied des engern Ausſchuſſes der Koͤnigl. Hannoͤveriſchen Land⸗ wirthſchafts⸗Geſellſchaft an der Einfuͤhrung der Me⸗ rinos in Deutſchland thaͤtigen Antheil genommen und mit dem beruͤhmteſten Schaafzuͤchter ſeiner Zeit, Hrn. Finck zu Coͤſitz, nachmals zu Petersburg, cor⸗ reſpondirt in Schaafankaufs⸗Angelegenheiten nicht nur, ſondern auch uͤber die Zweifel, die ich ihm hinſicht⸗ lich der Vollbluͤtigkeit der Boͤcke von 4ter und 5ter Generation erregte, und die er nachmals begruͤndet fand. Seitdem habe ich jede Gelegenheit wahrge⸗ nommen, Schaͤfereien, und beſonders den Gang der Veredlung zu beobachten. Im Jahre 1811 hatte das Koͤnigl. Miniſterium des Innern, Abtheilung fuͤr die Gewerbe, doch ſchon das Zutrauen zu meiner Kenntniß der Schaafzucht, daß es in mich drang, ein Handbuch der feinen Schaafzucht zu ſchreiben, wel⸗ ches officiell in allen Provinzen der Monarchie ver⸗ theilt wurde. Gegen unſre jetzige Kenntniß iſt dieſe Schrift zwar ſehr unvollſtaͤndig, aber manches iſt darin geſagt, was damals wenig erkannt war und nichts bedeutendes ſteht darin, was ich jetzt zuruͤck⸗ nehmen muͤßte. Seit 1813 habe ich die Sache ex⸗