Jahrgang 
17 (1826)
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burger Heerde, aus derſelben gar nicht genommen ſeyn koͤnnten. Dies erbitterte den ſel. Grafen ſo ge⸗ gen mich, daß ersſich in einer Gegenſchrift die mir aber nicht zu Geſicht gekommen hoͤchſt be⸗ leidigender Ausfaͤlle gegen mich in gar nicht zur Sache gehoͤrigen Dingen, folglich blos animo injuriandi, erlaubt haben ſoll. In dieſer Erbit⸗ terung mag er denn auch ſo an den W. geſchrieben haben. Aber ich ſage mit dem V.: Ruhe ſeiner Aſche! worin nicht ich, ſondern der V. ihn geſtoͤrt hat. Wir gehen alſo zur ſaͤchſiſchen Schaafzucht im allgemeinen zuruͤck.

Der V. ſcheint einen engherzigen National⸗Stolz und Eiferſucht anfachen zu wollen, den wir Nord⸗ deutſchen gottlob! nicht kennen, wenigſtens nicht in Kunſt und Wiſſenſchaft. Der ausgezeichnete Kuͤnſt⸗ ler wird von allen gleichgeachtet, er ſey Sachſe, Preuße oder Hannoveraner. Wir erkennen es alle ſehr dank⸗ bar, daß wir durch und aus Sachſen einen vorzuͤg⸗ lichen und noch von keinem uͤbertroffenen Hauptſtamm von Merinos erhalten haben; verehren innigſt den weiſen Koͤnig, unter deſſen Regierung und landesvaͤ⸗ terlichen Vorſorge ſich dieſer Stamm ſo veredelt hat. Aber eben ſo bereitwillig erkennen es alle vernuͤnftige ſaͤchſiſchen Schaafzuͤchter, daß wir in Preußen auf ihren Grund fortgebauet haben und daß es vielen beſſer als manchem Sachſen gelungen ſey. Kein Ver⸗ ſtaͤndiger wird den Werth einer Schaͤferei anders be⸗