Jahrgang 
17 (1826)
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urtheilen, wenn ſie im preußiſchen als wenn ſie im ſaͤchſiſchen Gebiete liegt, und wenn er etwas ihm An⸗ ſtaͤndiges darin findet, es aus der einen ſo gern als aus der andern kaufen. Nie hat es mir, meines Wiſſens, ein practiſcher ſaͤchſiſcher Schaafzuͤchter ver⸗ arget, was ich in einzelnen Faͤllen in Sachſen an der Schaafzucht getadelt habe; weil man wohl er⸗ kannte, daß es nicht aus Tadelſucht, ſondern um aufmerkſam zu machen, geſchehe. Das was ich in jener Abhandlung beilaͤufig uͤber den Zuſtand der Loh⸗ mener Heerde im Jahre 1817(ſo heißt, der Druck⸗ fehleranzeige nach, die ganz verſetzte Jahreszahl) ſagte, war voͤllig auch die Meinung des Herrn Grafen v. Hohenthal ſelbſt, dem die Oberaufſicht der Koͤnigl. Saͤchſiſchen Schaͤfereien damals eben uͤbertragen war, und welcher mich in Geſellſchaft des Fuͤrſten Reuß LXIII. gewogentlichſt ſelbſt nach Lohmen gefuͤhrt hatte. Die Schaͤferei war in den Kriegsjahren er⸗ ſtaunlich herunter gekommen und der ausgezeichneten Thiere waren nur wenige, doch allerdings noch ge⸗ nug, um einen vorzuͤglichen Stamm wieder herzuſtel⸗ len. Von hierab fuhren wir nach Stolpe, wo kuͤrz⸗ lich auch die in Italien angekaufte Heerde angekom⸗ men war, welche die in Allſtadt jetzt zum Beſatz des Vorwerks zuſammengetriebene Heerde erſetzen ſollte. Daß die Stolpener Heerde keinen hohen Feinheits⸗ grad habe, iſt wohl in Sachſen ſelbſt allgemein an⸗ erkannt. Wer im Zuſammenhange lieſt, was ich da