Jahrgang 
17 (1826)
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ner gemacht, den ich ein Jahr fruͤher auf Bitte des ſel. Grafen hinſchickte, um die Schur fuͤr Eng⸗ land zu ſortiren. Er hatte auch einen Stammvater dieſes Geſchlechtes gefunden, der, wie er mir ſchrieb, Kameelhaare truͤge.

Ich konnte nicht umhin, dem ſel. Grafen, auf ſein Verlangen meine Meinung uͤber den Befund ſeiner Schaͤferei zu ſagen, welches ich dadurch mil⸗ derte, daß ich ihm ſagte, ſeine Stammheerde ſey die ausgeglichenſte, die ich in Sachſen gefunden, aber in einer Wollart, die jetzt nicht begehrt und von den Wollhaͤndlern nicht nach Wuͤrden geſchaͤtzt werde, weshalb ich ihm doch riethe, wenigſtens einen Theil derſelben im abgeſonderten Stamme durch Auswahl zweckmaͤßiger Boͤcke zu der kurz⸗ und gedraͤngtwolligen Art uͤberzufuͤhren, welches, wie ich ihm aus meiner Erfahrung bezeugen koͤnne, in einigen Generationen zu erreichen ſey. Er ereiferte ſich aber nur uͤber die Unwiſſenheit und Unredlichkeit der Wollhaͤndler und verſicherte, er muͤſſe das beſſer verſtehen, da er ſelbſt Fabrikant geweſen ſey. Er bat mich jedoch meine Meinung uͤber ſeine Schaͤferei nicht oͤffentlich zu ſa⸗ gen. Dies verſprach ich ihm auch und habe es darum, oͤffentlicher und privater Aufforderungen ungeachtet, abgelehnt, uͤber meine diesmalige Reiſe durch Sach⸗ ſen in dieſen Annalen uͤberhaupt etwas zu ſagen.

Ich wuͤrde dies Verſprechen auch nach ſeinem Ableben gehalten haben, wenn nicht ſein Schwager,