Jahrgang 
17 (1826)
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daß ſich der Fehler des Zwirnens und Knoͤtens in hohem Grade in ſeinem Stamme eingefunden hatte, den die Fabrikanten, beſonders ſeit Einfuͤhrung der Krempel⸗Maſchinen, ſehr tadelten. Mit der Flad⸗ drigkeit und Duͤnnwolligkeit ward auch das ſehr leichte Gewicht der Vließe dieſer Raſſe getadelt. In Rochs⸗ burg ſelbſt ruͤhmte man ſich zwar eines bedeutenden Gewichts; aber dies ward, durch die ſehr ſtarke Stall⸗ fuͤtterung, wodurch man die Thiere zur moͤglichſten Groͤße und die Wolle zur hoͤchſten Laͤnge trieb, be⸗ wirkt. Wo man ſich aber von daher angeſtammt hatte, und die Thiere auf eine maͤßigere Fuͤtterung und Weide kamen, zeigte ſich der Abſchlag am Ge⸗ wichte gegen manche andre ſaͤchſiſche Staͤmme ſehr empfindlich.

Es iſt mir nach allen Umſtaͤnden ſehr wahr⸗ ſcheinlich, daß man, um dieſer Duͤnnwolligkeit ent⸗ gegen zu wirken, ſich ſeit ungefaͤhr 1816 bis 1817 anderer ſtark bewachſener, vollwolliger aber minder feiner Boͤcke in Rochsburg bedient habe. Denn als ich bei meinem letzten Beſuche im Jahre 1822 den Mutterhaufen Stuͤck vor Stuͤck durch die Hand ge⸗ hen ließ, war ein auffallender Unterſchied zwiſchen den juͤngeren und aͤlteren Generationen unverkennbar. Im Haufen der jungen Verkaufs⸗Boͤcke war aus⸗ gezeichnete Feinheit gar nicht zu finden, aber auch nur wenige Zwirner. Eine gleiche Bemerkung hatte der durch ſein Werk uͤber Wolle beruͤhmte Herr Wag⸗