n auch neu ir 1838 ha⸗ verſenden zu t vorjährign e das ſcünſe üt befrendan ooch in ſener e noch känen zu früh, da⸗ verden miſ⸗ urch aber der n Verwand⸗ en als ſolche ken und vet⸗ nen können, — diejenigen che berufen, des Monats z zuverlſſig erein mindet Abſchneiden en, die auch sswärts, zut als Zufällig⸗ Witterungs⸗ t, daß auch Corn erfolt, zafer erſt ge⸗ it der Voden (Lieut. Do⸗ rfahtung be gut begyſen es ahberiſter, hendn hohen ſie nicht nur „abſchneiden odurch aber
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der beabſichtigte Zweck ganz oder theilweiſe verfehlt wird. Wenn es aber unter den Zweiflern an obgenannter Erfahrungsſache mitleidige Perſonen giebt, welche meinen wollen, daß es ſchon zu bedauern ſei, wenn man überhaupt nur an die Möglichkeit der Verwandlung des Hafers in Roggen glauben wolle:— ſo bedauert dagegen der Berichterſtatter jene ſtrengen Syſtematiker, die ſeit einem halben Jahrhundert von einer ſo höchſt wichti⸗
gen Erſcheinung in der Pflanzenwelt ſprechen hörten, ohne ſie jemals gründlich geprüft zu haben; ſo beklagt derſelbe den nie⸗ drigen Standpunkt, auf welchem ſich noch jetzt die Anatomie der Pflanzen befinden muß, wenn man die todten Stoppeln und
trocknen Blätter der vorjährigen Vegetation des Hafers nicht von den diesjährigen, friſchen Halmen des Korns beſtimmt un⸗ terſcheiden kann, welche letztere ſich im Mai am Wurzelſtocke des Hafers bilden und ſchönes Winterkorn mit allen gewöhn⸗ lichen Eigenſchaften deſſelben tragen;— ſo verſichert derſelbe wiederholt, daß er guten Grund habe, ſich zu freuen, daß der Verein einen mehrjährigen Kampf mit Beharrlichkeit fortſetzte, um jener merkwürdigen Erſcheinung im Gebiet des Pflan⸗ zenreichs diejenige allgemeine Anerkennung zu verſchaffen, die ihr gebührt und die ihr werden muß, denn die Natur folgt zwar allerdings ihren Geſetzen, aber die eingeſchränkten Sy⸗ ſteme der Menſchen können ihr nicht als Richtſchnur dienen.
Vorſtehendes Wunder wird uns in der Königl. Preuß. Staats⸗Zeitung Nr. 249, vom 8ten September 1838, aus der National⸗Zeitung der Deutſchen nicht etwa weiß gemacht oder aufgebunden, ſondern mit allem Ernſt und aller Würde der Wiſſenſchaft, Kunſt und Literatur vorgetragen und durch nam⸗ hafte Maͤnner, ja, ſogar durch einen gemeinnützig wirkenden Verein für Gartenbau und Feldwirthſchaft beglaubigt!— Unter ſolchen Umſtänden an jenes Wunder nicht glauben, dürfte fre⸗ velhaft, ketzeriſch, ſtarrköpfig erſcheinen. Alſo muß ſich unſere Vernunft bequemen, wider den Stachel zu lecken, und ohne Weiteres zu glauben und anzubeten mit gefalteten Händen, Sin⸗ nen und Gedanken, ſintemalen vor Gott kein Ding unmöglich iſt!— Was hindert uns denn, uns den ſüßen Träumen hin⸗ zugeben, daß Wiſſenſchaft, Kunſt und Literatur auf der ſchwin⸗
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