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nicht nur neuerdings beſtätigt, ſondern es wurden auch neue Anſaaten gemacht, um auf Verlangen im Frühjahr 1838 Ha⸗ ferſtöcke, mit Erdballen verſehen, vorzeigen und verſenden zu können, welche die unverkennbaren Ueberreſte der vorjährigen Vegetation des Hafers zeigen und deren neue Halme das ſchönſte Winterkorn bringen. Den Verein kann es nicht befremden, wenn viele Zweifler auftreten, da er doch deren noch in ſeiner eigenen Mitte zählt, die aber frei bekennen, daß ſie noch keinen Verſuch gemacht haben, oder ſie ſäeten den Hafer zu früh, da⸗ her die Halme öfter, als zwei Mal, abgeſchnitten werden muß⸗ ten, um das Schoſſen derſelben zu verhindern, wodurch aber der Hafer die Kraft zum Ueberwintern und zur ſpätern Verwand⸗ lung deſſelben verliert. Nur diejenigen Gegner mögen als ſolche betrachtet werden, welche nicht blos zweifeln, beſtreiten und ver⸗ werfen, ſondern welche es auch über ſich nicht gewinnen können, gründlich zu prüfen,— und dann erſt zu urtheilen;— diejenigen Opponenten aber, welche ſich auf mißlungene Verſuche berufen, dürfen den Hafer nur erſt in der zweiten Hälfte des Monats Juni ſäen, ſo wird die fragliche Verwandlung ganz zuverläſſig erfolgen. Die Zeit der Saat ſchien früher dem Verein minder wichtig, desgleichen ein zwei⸗ oder mehrmaliges Abſchneiden des Hafers, wie dies ſeine frühern Berichte beweiſen, die auch manche mißlungenen Verſuche, ſowohl hier, als auswärts, zur Folge hatten; allein jetzt muß es der Verein nur als Zufällig⸗ keiten betrachten, wenn es bisweilen durch beſondere Witterungs⸗ Verhältniſſe und durch ſonſtige Umſtände geſchieht, daß auch nach zu frühen Saaten dennoch Verwandlung in Korn erfolgt, was aber beſtimmt zu erwarten ſteht, wenn der Hafer erſt ge⸗ gen Ende Juni geſäet wird. Sollte um dieſe Zeit der Boden gar zu trocken ſein, ſo glaubt der Berichterſtatter(Lieut. Do⸗ nauer) nach deſſen eigner diesjährigen(1837) Erfahrung be⸗ merken zu müſſen, daß dann die Saat einmal gut begoſſen werden kann, nur um keimen zu können; geſchieht dies aber öfter, ſo treiben die Halme bei der um dieſe Zeit herrſchenden hohen Temperatur ſo heftig, daß man ſie bis zum Herbſte nicht nur zwei Mal, ſondern drei Mal, beiläuſig 1 ½ Fuß hoch, abſchneiden muß, um das Schoſſen derſelben zu verhindern, wodurch aber
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