Jahrgang 
3 (1838)
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Aeſite m ¹) Die Pflanzen bedürfen, wie alle organiſche Geſchöpfe

ſezt enne der Erde zu ihrer Exiſtenz, des Lebens.

cher mit M b) Die Thätigkeit deſſelben macht ſie fähig, Stoffe aus e diſſen ſe⸗ der Außenwelt aufzunehmen und ſolche entweder ihrer In⸗ en von afe dividualität anzueignen(Nahrungsmittel) oder, inſofern gaſſe Nat dieſelben ſolcher zuwider ſein ſollte, auszuſ cheiden.

wieder audg⸗ c) Dieſe Thätigkeit des Pflanzenlebens wird bedingt durch 164 M.z Licht, Luft, Feuchtigkeit und Wärme oder durch ten. dahſ klimatiſche und Witterungsverhältniſſe.

ſſen(Cwen. d) Je nachdem die Pflanzen in quantitativer und rommen wer qualitativer Hinſicht der Nahrungsmittel zu ih⸗ Eller ax rer Exiſtenz bedürfen, je nachdem muß jene Thä⸗ die 23, M tigkeit gemehrt oder vermindert werden.

nur ILth. m c) Klimatiſche und Witterungsverhältniſſe kön⸗ allerdings nen durch Bodenarten und Dünger in Verbin⸗ iſt, von wi⸗ dung mit zweckmäßiger Arbeit modifizirt wer⸗ weſen ſci, d den; daher die Wichtigkeit des Bodens und ſei⸗ Männer he ner Qualität.

ſie bii ibre f) Die geregelte Thätigkeit des Bodens giebt geregelte Thä⸗ en⸗ und gh tigkeit der Pflanzen oder, wie man auch zu ſagen pflegt, merdigen b⸗ ein geſunder Boden giebt geſunde Pflanzen. d dann nu g) Nächſt der Lebensthätigkeit der Pflanzen iſt nun die we⸗ et ausgetnt ſentlichſte Bedingung zum Leben die Nahrung, denn dieſe

iſt es, auf welche die Thätigkeit wirkt, durch dieſe wird

ſolche erſt für die Pflanze belebend. h) Solche Nahrung iſt nach allen Wahrnehmungen, Ver⸗ Pfunzen, d ſuchen, Beobachtungen, Erfahrungen und Vernunftſchlüſ⸗ ſen vorzugsweiſe der Kohlenſtoff. Dieſer wird in

gens die Ie icht vorzuge⸗ denen ſie ihn

r Kalk gefün⸗ 85 15 Verbindung mit Oxygen als Kohlenſäure bei jeder Ver⸗ Phanzn da brennung, bei jeder Gährung und in jedem Momente der Zeit und des Raumes, von jedem Thiere, welchen Na⸗ elüthr mim men es auch haben mag, während ſeiner Verweſung in ſo wenjfens in großer Maſſe gebildet, daß die Kohlenſäure, zu welcher cubt, d der Menſch das Material durch den Dünger liefert, in tegen, hi quantitativer Hinſicht vollkommen verſchwindet. ¹) Die Pflanzentheile über der Erde, Stengel und Blät⸗